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BDA: Tatsächliche Ursachen unterschiedlicher Verdienste von Frauen und Männern angehen
 
 

30. März 2017. Zum Thema Entgelt von Frauen und Männern erklärt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände:

2016 war erneut ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt. Die Rekordbeschäftigung ist auch wesentliche Stütze für Rente, Gesundheit und Pflege in Deutschland. Die Politik muss beherzigen: Was Beschäftigung erschwert oder verhindert, schädigt die soziale Sicherheit insgesamt.

Immer deutlicher und dringlicher zeigt sich jetzt die Herausforderung, stetig auch mehr Langzeitarbeitslosen zu Arbeit zu verhelfen. Diese Aufgabe steht gleichwertig neben der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit. Neue Hürden zum Einstieg in Beschäftigung wären in jeder Hinsicht Gift für schnelle und erfolgreiche Integration.

Die Bundesagentur für Arbeit muss sich gerade wegen ihrer bisherigen Erfolge weiter auf Arbeitslose wie auf Ausbildung suchende Jugendliche konzentrieren. Mit umfassender Beratung, gezielter Qualifizierung und erfolgreicher Vermittlung sind die Arbeitsagenturen hier gut ausgelastet.

Die Weiterbildung von Beschäftigten muss Aufgabe von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Betrieb bleiben. Die wissen besser als jede Behörde, was im Betrieb benötigt wird. Es wäre völlig falsch, die Qualifizierung Beschäftigter zum neuen Geschäftsfeld der Bundesagentur für Arbeit zu erklären.

PRESSE - INFORMATION Nr. 001/2017, 3. Januar 2017

Die Presse - Information Nr. 001/2017 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
. Arbeitgeber sind für faire und transparente Entlohnung. Frauen und Männer gehen aber noch immer unterschiedliche Wege in der Arbeitswelt. Das wirkt sich auf die Gehälter aus.

Wer Entgeltunterschiede beseitigen will, muss die tatsächlichen Ursachen unterschiedlicher Verdienste angehen.

Wir brauchen passende Ganztagskinderbetreuung und mehr Ganztagsschulen. Dann können mehr Eltern in Vollzeit arbeiten.

Schlüssel zu Karrierechancen ist vor allem Bildung und Ausbildung. Eine klischeefreie Berufsorientierung muss dafür sorgen, dass sich Frauen und Männer für die gesamte Breite der Branchen und Berufsbilder interessieren.

Tarifverträge sind ein Garant für faire Bezahlung. Die Tarifpartner können Transparenz und Gleichbehandlung besser gewährleisten als die Politik.


PRESSE - INFORMATION Nr. 010/2017, 30. März 2017

Die Presse - Information Nr. 010/2017 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
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