16.11.2015

In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken und Gefühle bei unseren französischen Freunden und den Angehörigen der Opfer.

Die Anschläge der weltweiten Terrororganisation IS in Paris, bei denen eine kleine Gruppe von Selbstmordattentätern ein grausames, großes Unheil anrichten konnte, zielen darauf ab, in Europa alle in Angst und Schrecken zu versetzen.
Wir müssen unsere Sicherheitssysteme der Situation entsprechend stärken, anstatt sie häufig schwächend in Frage zu stellen. Wir müssen Innenminister de Maizière in seiner Haltung bestärken, die so wichtige Willkommenskultur unseres Landes gegenüber den Flüchtlingen in geordneten Bahnen zu organisieren und diese darüber hinaus frühestmöglich umfassend zu registrieren und gesicherte Erkenntnisse über die jeweiligen Wohnsitze zu behalten, wie es auch für deutsche Bürger selbstverständlich ist.

Nachbarschaftliche Zuwendung und organisierte Sicherheit durch den Staat sind zwei wesentliche Säulen unserer demokratischen Gesellschaft, und wenn sie funktionieren, gibt es keinen Anlass für zunehmende Skepsis gegenüber den Flüchtlingen. Diese Menschen, die vor Krieg und Verfolgung nach Europa flüchten, fliehen vor genau dem Terror, wie Paris ihn am Freitag erlebt hat. Je besser es uns gelingt, die bei uns lebenden Flüchtlinge in unsere Gesellschaft zu integrieren, desto stärker ist unser Signal gegen den internationalen Terrorismus.