Schule: Der Dreh- und Angelpunkt für den weiteren Bildungsverlauf

Unsere Vision 2030:

Alle Schulformen stellen die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen ins Zentrum, vermitteln eine umfassende Allgemeinbildung und fördern die Begeisterung und die Fähigkeiten für lebenslanges Lernen. Die Schulen agieren selbstständig, können ihr Profil selber bilden und ihr Personal auswählen. Durch kompetenzorientiertes Lehren und Lernen führen die Schulen die Schülerinnen und Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss und befähigen sie, im Anschluss eine Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen. Ökonomische Bildung und MINT-Bildung, inkl. digitale Informations- und Medienkompetenz, werden gezielt gefördert. Die Schulen bieten eine praxisnahe Berufs- und Studienorientierung und begleiten die Jugendlichen aktiv beim Übergang in den nächsten Bildungsbereich.

Kapitel-Download mit Praxisbeispielen: „Schulische Bildung – die Position der Arbeitgeber“

Weitere gute Beispiele für die Praxis

Selbstständige Schule
„Selbstständige Schule“ ist ein Projekt von SCHULEWIRTSCHAFT und der Arbeitgeber Baden-Württemberg, unterstützt von Südwestmetall in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Das Angebot „Selbstständige Schule“ umfasst einen Leitfaden und ein begleitendes Workshopkonzept für die Umsetzung. „Selbstständige Schule“ bietet theoretische Grundlagen für eine eigenverantwortliche Schulentwicklung und praktische Anleitungen zur Umsetzung im schulischen Alltag. Er ist als Gesamtsystem oder individuell nach dem Baukastenprinzip einsetzbar, unterstützt durch anpassbare Praxismaterialien. Mehr als 1000 Schulen in Baden-Württemberg setzen den Leitfaden bereits für ihre Schulentwicklung ein.
www.selbstständige-schule.de

Waldschule Flensburg
Preisträger Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2014
In der Grundschule lernen 330 Kinder mit und ohne Behinderung. Von Anfang an findet eine intensive Diagnostik statt, aus der für jedes Kind individuelle Lernpläne entwickelt werden. Diagnoseraster und Curricula wie die begleitenden kompetenzorientierten Hefte „Mein Lernweg“ hat die Schule selbst entwickelt. Die Klassen werden bewusst heterogen zusammengesetzt und Materialien für unterschiedliche Niveaustufen vorgehalten und eingesetzt. Individuelle Förderung und systematische Begleitung der Übergänge erfolgen durch ein multiprofessionelles Team. Die Schule hat ihre Qualität über die Jahre hinweg immer weiter verbessert und nimmt regelmäßige Evaluationen vor. Die Lehrkräfte setzen sich in methodischen Fortbildungen mit erfolgreichen Lernsystemen auseinander und haben zuletzt die altersgemischte Eingangsphase neu konzipiert. Die Waldschule ist „Flüsterschule“ mit ruhiger Arbeitsatmosphäre. Die Kinder können im „Schülerparlament“ mitwirken. Der erfolgreiche Übergang in die weiterführenden Schulen wird systematisch vorbereitet und begleitet.
www.waldschule.lernnetz.de

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland
Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit über 60 Jahren. Das Netzwerk fördert bundesweit sehr erfolgreich Kooperationen am Übergang Schule-Arbeitswelt. In rd. 400 lokalen Arbeitskreisen zeigen Ehrenamtliche jungen Menschen berufliche Perspektiven auf. Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen mit exzellenter praxisnaher Berufsorientierung sichtbar gemacht. Aktuell besuchen bundesweit rd. 500.000 Schülerinnen und Schüler eineSIEGEL-Schule.
www.schulewirtschaft.de
www.netzwerk-berufswahlsiegel.de

Stiftung der Deutschen Wirtschaft
„Wir stiften Chancen!“ ist das Leitmotiv der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Sie motiviert Tausende junger Menschen dazu, ihre Talente zu entdecken und auszuschöpfen. Mit Hilfe des „Chancen-Euro“ soll das Engagement in den kommenden Jahren noch deutlich ausgeweitet werden. Die Förderangebote der Stiftung umspannen die gesamte Bildungskette von der Grundschule bis zur Promotion. Sie begleitet Jugendliche beim passgenauen Übergang an die weiterführende Schule, in die berufliche Ausbildung und zur Hochschule. Zudem fördert sie leistungsstarke Studierende und Promovierende, die sich durch Unternehmergeist auszeichnen und für das Gemeinwohl einsetzen, mit Stipendien und einem breiten Seminarprogramm. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gezielten Förderung von Lehramtsstudierenden.
www.sdw.org
www.chanceneuro.de

MINT Zukunft schaffen
Die von BDA und BDI ins Leben gerufene Initiative „MINT Zukunft schaffen” bietet unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den zahlreichen seit vielen Jahren erfolgreich wirkenden MINT- Einzelinitiativen der Verbände und Unternehmen eine gemeinsame Plattform. „MINT Zukunft schaffen“ bündelt die derzeit mehr als 1.100 Projekte und bildet so ein Netzwerk aus rd. 64.500 Unternehmen, Schulen und Hochschulen, das 3,5 Mio. Jugendliche, Studierende, Lehrende und Eltern erreicht und für MINT begeistert. Aktuell informieren rd. 17.000 MINT-Botschafterinnen und -Botschafter Schülerinnen und Schüler über attraktive Karrierewege in MINT- Berufen und die entsprechenden Ausbildungswege und stehen als Mentorinnen und Mentoren für Studierende zur Verfügung.
www.mintzukunftschaffen.de
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