29.10.2013

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Gesetzlich vorgeschriebene Senkung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung entlastet Arbeitnehmer und Unternehmen

Zu den Vorausberechnungen der Rentenversicherung erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Beitragssatz gesenkt wird, wenn die Rücklagen der Rentenversicherung die vorgegebene Höchstgrenze überschreiten. Ein niedriger Rentenbeitrag, der noch höhere Rücklagen gar nicht erst entstehen lässt, ist die beste Vorsorge, um kurzsichtigen Leistungsausweitungen vorzubeugen.

Eine Senkung erhöht die verfügbaren Einkommen der Arbeitnehmer und entlastet die Unternehmen bei den Lohnzusatzkosten. Beides wirkt sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Beschäftigung aus, ohne die finanzielle Stabilität der Rentenversicherung zu gefährden.

Wer glaubt, in den Rentenkassen ließen sich hohe Rücklagen als Zukunftsreserve ansparen, irrt. Alle Erfahrung zeigt, dass volle Sozialkassen stets dazu verleiten, mehr Geld auszugeben.

Die teuren Rentenpläne der Parteien gefährden die Finanzierbarkeit der Rentenversicherung, die aufgrund der demografischen Entwicklung ohnehin immer schwieriger wird. Es bringt den Menschen nichts, heute etwas zu versprechen, was morgen aus demografischen und finanziellen Gründen wieder kassiert werden muss.

PRESSE - INFORMATION Nr. 057/2013, 29. Oktober 2013

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