28.08.2014

Arbeitgeberpräsident Kramer: Benachteiligte Jugendliche bei der Ausbildung stärker fördern

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Kramer
Es ist erfreulich, dass sich die konjunkturelle Eintrübung und die wachsenden weltwirtschaftlichen Risiken bisher nicht auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen. Davon profitieren insbesondere auch junge Menschen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland so niedrig wie in keinem anderen Land der EU. Um Fachkräfte für die Zukunft zu sichern, müssen Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche aber noch besser erschlossen werden.

Ich unterstütze die aktuellen Bemühungen der Bundesagentur für Arbeit unter dem Motto „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“. Insbesondere das Modell einer Assistierten Ausbildung hat sich in vielen Projekten bewährt. Hier werden Jugendliche mit besonderem Förderbedarf aus einer Hand intensiv und umfassend betreut und gleichzeitig Ausbildungsbetriebe organisatorisch unterstützt. Damit die Assistierte Ausbildung künftig allen benachteiligten Jugendlichen, die eine solche besondere Förderung benötigen, offensteht, ist der Gesetzgeber gefordert, die Assistierte Ausbildung zum Regelinstrument der Ausbildungsförderung zu machen.


PRESSE - INFORMATION Nr. 055/2014, 28. August 2014

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