07.10.2013

Eltern als Ratgeber ihrer Kinder bei der Berufs- und Studienwahl stärken

Die Bundesagentur für Arbeit und die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT haben einen gemeinsamen Leitfaden zur Rolle der Eltern im Berufs- und Studienwahlprozess ihrer Kinder veröffentlicht.
Dazu erklärt Raimund Becker, Vorstand Arbeitslosenversicherung der Bundesagentur für Arbeit: „Eltern sind die wichtigsten Ansprechpartner ihrer Kinder, wenn es um ihre berufliche Zukunftsplanung geht. Wenn sie sich aktiv in den Berufs- und Studienwahlprozess einbringen, dann gelingt ihren Kindern der Übergang in den Beruf besser. Wir wollen Schulen und andere Berufsorientierungsakteure unterstützen, Eltern in diese Aufgabe noch besser einzubinden. Mit vielen anschaulichen Beispielen gibt der Leitfaden Tipps, wie Eltern bei der Berufs- und Studienwahl ihrer Kinder erfolgreich angesprochen, für eine aktivere Beteiligung motiviert und wie ihnen Inhalte wirksam vermittelt werden können. So können wir dazu beitragen, dass Eltern zu gut vorbereiteten Ratgebern für ihre Kinder werden.“

Ernst Baumann, wirtschaftsseitiger Vorsitzender des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT, ergänzt: „Die Publikation gibt auch viele praktische Hinweise für Eltern mit Migrationshintergrund. Wir knüpfen an unser Schwerpunktthema ‚Migration.Qualifikation.Integration‘ an, das sich mit
kultureller Vielfalt und beruflicher Perspektive beschäftigt. Berufs- und Studienorientierung müssen die interkulturellen Kontexte von jungen Menschen und ihrer Eltern besser berücksichtigen. Dies erleichtert den Jugendlichen den Weg in einen Ausbildungsberuf oder in ein Studium, welches zu ihren Stärken und Fähigkeiten passt. Die Betriebe brauchen alle Talente, um ihren Fachkräftebedarf decken zu können.“

Der Leitfaden wendet sich an Lehr- und Beratungsfachkräfte in der Schulsozialpädagogik oder Berufseinstiegsbegleitung sowie an Multiplikatoren und Netzwerkpartner. Schulen können den Leitfaden „Eltern erwünscht!? Wie die Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung gelingen kann“ über die Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit und die örtlichen Agenturen für Arbeit sowie über die Landesarbeitsgemeinschaften SCHULEWIRTSCHAFT beziehen. Ebenso sind der Leitfaden sowie weiterführende Informationen zu finden unter: www.arbeitsagentur.de und www.schulewirtschaft.de.

PRESSE - INFORMATION Nr. 053/2013, 7. Oktober 2013

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