05.09.2013

BDA: Mehr unbesetzte Ausbildungsplätze als unversorgte Bewerber

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs erklärt die BDA:
Wer jetzt noch ernsthaft einen Ausbildungsplatz sucht, motiviert und flexibel ist, hat beste Chancen: Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze übersteigt die Zahl der noch unversorgten Bewerber. Die deutsche Wirtschaft engagiert sich wie in kaum einem anderen Land in der Ausbildung junger Menschen. Über einen mehrjährigen Zeitraum betrachtet, bilden rund acht von zehn ausbildungsberechtigten Betrieben regelmäßig aus.

Das Engagement der Unternehmen im dualen Ausbildungssystem ist ein Hauptgrund dafür, dass Deutschland über die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU verfügt. Gleichzeitig bietet der Arbeitsmarkt in Deutschland strukturell die richtigen Voraussetzungen. Dank der gestiegenen Flexibilität am Arbeitsmarkt liegen die Eintrittshürden für junge Menschen in den ersten Job niedriger als in anderen Ländern, die diesen Einstieg zum Beispiel durch realitätsferne Mindestlöhne blockieren.

Für unsere Betriebe wird es allerdings immer schwieriger, geeignete Bewerber für Ausbildungsstellen zu finden. Trotz vielfältiger Vermittlungsaktivitäten drohen wie im Vorjahr, zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt zu bleiben, weil immer noch zu viele Schulabgänger nicht ausbildungsreif sind. Um Jugendliche und Betriebe in der Ausbildung besser zusammenzubringen, sollten Jugendliche mehr Offenheit bei der Wahl ihres Ausbildungsberufes zeigen und auch regional etwas flexibler werden.

Die Wirtschaft gibt zunehmend auch schwächeren Jugendlichen die Chance auf Ausbildung. Über Einstiegsqualifizierungen gelingt für rund 70 Prozent der betroffenen jungen Menschen der Sprung in normale Ausbildung.

PRESSE - INFORMATION Nr. 047/2013, 5. September 2013

Die Presse - Information Nr. 047/2013 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN