30.08.2013

BDA: Senkung des Rentenbeitrags beste Vorsorge gegen neue Ausgabenprogramme

Zur aktuellen Diskussion über die Rentenpolitik erklärt die BDA:
Der vom DGB propagierte Rücklagenaufbau wird schon deshalb nicht funktionieren, weil die Gewerkschaften selbst milliardenschwere Leistungsausweitungen fordern. Die aktuellen Wahlversprechen der Parteien sind ein weiterer Beleg, dass eine nochmals erhöhte Rücklage der gesetzlichen Rentenversicherung nicht lange bestehen würde. Alle Erfahrung zeigt, dass zu viel Geld in den Sozialkassen stets zu höheren Ausgaben verleitet.

Die Senkung des Rentenbeitrags ist die beste Vorsorge gegen neue Ausgabenprogramme, die langfristig die Rentenversicherung überfordern. Ein niedriger Beitragssatz erhöht zudem die verfügbaren Einkommen der Arbeitnehmer und entlastet die Unternehmen bei den Lohnzusatzkosten.

Die vom DGB geplante Demografiereserve verdient ihren Namen nicht. Sie wäre längst aufgezehrt, bevor die demografische Entwicklung die Rentenversicherung in der Zeit nach 2030 besonders belastet. Die geforderten Leistungsausweitungen müssten aber auch dann noch von der Rentenversicherung getragen werden.

PRESSE - INFORMATION Nr. 045/2013, 30. August 2013

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