29.08.2013

BDA: Enorme Erfolge beim Abbau der Arbeitslosigkeit nicht gefährden

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt die BDA:
Der deutsche Arbeitsmarkt setzt trotz des saisonal bedingten leichten Anstiegs der Arbeitslosenzahl seine sehr positive Entwicklung fort. Sowohl die Frauenerwerbstätigkeit als auch die Erwerbsbeteiligung Älterer nimmt seit Jahren zu. Nirgendwo sonst in der EU gibt es weniger arbeitslose Jugendliche als in Deutschland.

Entgegen oft wiederholter Behauptungen nimmt die Zahl der so genannten Normalarbeitsplätze seit 2006 stetig zu. Dank des heute flexibleren deutschen Arbeitsmarkts, einer verantwortungsvollen Tarifpolitik und der insgesamt gut aufgestellten deutschen Wirtschaft haben immer mehr Menschen eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung. Vielen haben flexible Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder Befristungen den Einstieg in Arbeit überhaupt erst ermöglicht.

Die Erwerbstätigenquote von Frauen ist nach aktuellen Zahlen von Eurostat weiter gestiegen. Zuletzt lag sie mit 71,5 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von 62,3 Prozent. Auch bei der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen ist laut der gerade veröffentlichten „5. Bilanz Chancengleichheit“ ein stetiger Aufwärtstrend festzustellen: Seit 2011 hat bei den DAX-30-Unternehmen der Frauenanteil in Aufsichtsräten von 13,6 Prozent auf aktuell 20,5 Prozent und in Vorständen von 2,2 Prozent auf 7,7 Prozent deutlich zugenommen.

Die enormen Erfolge beim Abbau der Arbeitslosigkeit dürfen nicht durch ein Zurückdrehen richtiger Reformen sowie neue Beschäftigungshürden gefährdet werden. Alle Anstrengungen müssen darauf ausgerichtet sein, Beschäftigungsverhältnisse Schritt für Schritt zu verstetigen und Aufstiegsmobilität zu fördern.

PRESSE - INFORMATION Nr. 044/2013, 29. August 2013

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