05.07.2013

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Niedriger Rentenbeitrag beste Vorsorge vor kurzsichtiger Leistungsausweitung

Zur Diskussion über die Senkung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung erklärt die BDA:

Es ist gesetzlich zwingend und richtig, dass der Beitragssatz gesenkt wird, wenn die Rücklagen der Rentenversicherung die Höchstgrenze überschreiten. Eine Senkung erhöht die verfügbaren Einkommen der Arbeitnehmer und entlastet die Unternehmen bei den Lohnzusatzkosten. Beides wirkt sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus, ohne die finanzielle Stabilität der Rentenversicherung zu gefährden.

Wer glaubt, in den Rentenkassen ließen sich hohe Rücklagen als Zukunftsreserve ansparen, irrt. Alle Erfahrung zeigt, dass volle Sozialkassen stets dazu verleiten, mehr Geld auszugeben.

Das belegen auch die aktuellen Wahlprogramme. Die Rentenpläne der SPD hätten zum Beispiel Mehrausgaben von rund 40 Milliarden Euro im Jahr 2030 zur Folge. Die teuren Rentenpläne der Parteien gefährden die Finanzierbarkeit der Rentenversicherung, die aufgrund der demografischen Entwicklung ohnehin immer schwieriger wird.

Ein niedriger Beitragssatz, der noch höhere Rücklagen gar nicht erst entstehen lässt, ist die beste Vorsorge, um kurzsichtigen Leistungsausweitungen vorzubeugen.

PRESSE - INFORMATION Nr. 041/2013, 5. Juli 2013

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