27.03.2015

Arbeitgeberpräsident Kramer: Tarifabschluss in der Chemischen Industrie nachvollziehbar

Zum heutigen Tarifabschluss in der Chemischen Industrie erklärt Arbeitgeberpräsident Kramer:
Die Tarifpartner der Chemischen Industrie haben angesichts der äußerst unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnisse in ihrer Branche ein nachvollziehbares Ergebnis erzielt.

Die Vereinbarung von einem Nullmonat, die längere Laufzeit von 17 Monaten und vor allem die Möglichkeit für die Betriebe, die beschlossene Tarifanhebung von 2,8 Prozent um zwei Monate zu verschieben, sind in unsicheren Zeiten besonders wichtig.

Mit dem Tarifabschluss haben die Tarifparteien der Chemischen Industrie erneut bewiesen, dass eine partnerschaftliche Tarifpolitik auch bei einer schwierigen Ausgangslage möglich ist. Betriebliche Abweichungsmöglichkeiten erlauben einen Abschluss, der unterschiedlichen Situationen in der Branche Rechnung trägt.

Solche Regelungen sind nur möglich, wenn es einen Grundkonsens über die Funktion der Tarifautonomie gibt. Dazu gehört der Grundsatz der Tarifeinheit, wie er in der Chemischen Industrie gelebt wird. Ich hoffe sehr, dass die positiven Erfahrungen mit der Tarifautonomie in der deutschen Industrie den Gesetzgeber dazu bewegen, die Tarifeinheit rasch wiederherzustellen.

PRESSE - INFORMATION Nr. 014/2015, 27. März 2015

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