27.02.2014

Arbeitgeberpräsident Kramer: Notwendige und erfolgreiche Reformen am Arbeitsmarkt nicht aufweichen

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Kramer:
Die erfreuliche Lage am Arbeitsmarkt zeigt, dass wir die richtigen Weichenstellungen der vergangenen Jahre beibehalten sollten, statt durch das Aufweichen notwendiger und erfolgreicher Reformen falsche Signale zu setzen. Es wäre ein beschäftigungspolitischer Rückschritt, den Arbeitsmarkt mit neuer Bürokratie zu überziehen.

Wir sollten unsere Anstrengungen darauf konzentrieren, den harten Kern der Arbeitslosigkeit nachhaltig abzubauen. Gerade die Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten haben nach wie vor Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt Tritt zu fassen. Sie müssen vor allem durch gezielte und möglichst betriebsnahe Qualifizierung unterstützt werden.

Es wäre falsch, jetzt für Langzeitarbeitslose durch einen einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro neue Einstiegshürden zu errichten. Deshalb muss es beim Einstieg in Arbeit Ausnahmen und Differenzierungen für die Schwächsten am Arbeitsmarkt geben.

PRESSE - INFORMATION Nr. 013/2014, 27. Februar 2014

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