Jun

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Meine erste Teilnahme an einer BDA-Geschäftsführerkonferenz

Von Alexander Dähn

Als Azubi wurde mir die große Chance geboten, in die Organisation der BDA-Geschäftsführerkonferenz (GFK) am 4./5. Juni 2018 in Duisburg eingebunden zu werden und vor Ort teilnehmen zu dürfen. Das war die erste Dienstreise in meinem Berufsleben. Aber was bedeutet das im Einzelnen?

Ein Großteil der Organisation für die GFK fand im Vorfeld statt. Jeder hatte seine Aufgaben, über deren Bearbeitungsstand wir uns in regelmäßigen Besprechungen austauschten. Meine Hauptaufgabe waren die Zimmerbuchungen in den Hotels für die Teilnehmenden der BDA. Die Teilnahmebestätigungen koordinierte ich auf Zimmerkontingente in drei verschiedenen Hotels. Laufende Änderungen waren von mir stetig zu aktualisieren.

Am Vortag der Veranstaltung fuhren wir nach Duisburg, um uns persönlich einen Eindruck von den Räumlichkeiten des gastgebenden Verbandes zu verschaffen und trafen die ersten Vorbereitungen. Den Tag ließen wir im Hotel in geselliger Runde und bei lokaler Küche ausklingen.

Der erste Konferenztag begann für alle früh, da noch einige Vorkehrungen zu treffen waren. Die Technik musste vom EDV-Leiter für das Tagungsbüro eingerichtet und alle benötigten Unterlagen etc. von uns vorbereitet werden. Des Weiteren wurde der Check-In aufgebaut, bevor die ersten Gäste eintrafen. Zusammen mit dem Haustechniker vor Ort führten wir den Technik-Check durch. Das war für mich der wichtigste Teil der Vorbereitungen, da der Technikbereich mein Einsatzbereich für diese GFK werden sollte. Ich musste die Funktionsfähigkeit aller Präsentationen und Standbilder prüfen, die während der Tagung eingespielt werden sollten. Nach dem Check, der nicht zuletzt wegen des kompetenten Technikers sehr gut verlief, konnte die GFK 2018 pünktlich um 13.00 Uhr starten.

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch unseren BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter, hielt der BDA-Vizepräsident, Arndt G. Kirchhoff, die erste Rede. Meine Aufgabe während der Redebeiträge und Diskussionen war es, Präsentationen zu erstellen, welche die Twitteraktivitäten unter unserem #newwork während der Konferenz darstellten. Diese Präsentationen musste ich Vorort erstellen und während der Pausen einspielen. Da Fehler sofort aufgefallen wären, war ich mir der Verantwortung wohl bewusst. Als alles beim ersten Versuch funktionierte, fiel viel Druck von mir ab. Mit einer Präsentation von Thomas Treml einer Rede von Elmar Brok (MdEP) ging der erste Teil des Tages zu Ende.

Zum Netzwerken und Tagesausklang folgte eine Abendveranstaltung im Hause Haniel, zu dem wir per Schiff befördert wurden. Nach einer kurzen Begrüßung wurde ein 3-Gänge-Menü serviert. Während dessen gab es ein kleines Unterhaltungsprogramm. Verabschiedet wurden wir unter den Klängen einer Blaskapelle, bevor wir in die Hotels zurückgekehrten.
Der zweite Konferenztag begann um 9.00 Uhr mit einer Rede vom NRW Ministerpräsidenten Armin Laschet. Daran schloss sich eine interessante Diskussion aus dem Blick der Unternehmen und der Wissenschaftsforschung zum Thema „New Work - flexible Beschäftigung: Konsequenzen aus dem Koalitionsvertrag“ an. Es folgten Redebeiträge zur „Altersvorsorge“ von Gundula Roßbach und von Janina Kugel zur „Digitalen Transformation der Arbeitswelt“. Gegen Mittag beendete unser Hauptgeschäftsführer mit seiner Rede die GFK 2018. Auch an diesem Tag klappten meine Einspielungen einwandfrei.

Aber damit war die Arbeit noch nicht getan. Nach der Tagung mussten wir unsere Technik und alle Materialen abbauen und für den Rücktransport nach Berlin vorbereiten. Erst dann konnten auch wir den Rückweg antreten.

Die Teilnahme an der GFK 2018 in Duisburg war eine sehr wertvolle Erfahrung für mich und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dieses Privileg als Auszubildender erhalten habe.

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden, die sich intensiv mit den Herausforderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt befassen, so aus der Nähe zu erleben, war schon beeindruckend. Beeindruckend war aber auch das Zusammenspiel aller Kolleginnen und Kollegen und wie aus vielen Einzelleistungen eine Veranstaltung zum Erfolg wird. Ein bisschen bin ich auch stolz darauf, die in mir gesetzten Erwartungen erfüllt zu haben. Und bei allem Spaß, den wir hatten, kann ich nur feststellen, dass so eine Dienstreise auch ganz schön schlauchen kann.

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