30.07.2014

Arbeitgeberpräsident Kramer: Tarifpolitik kein Instrument der Währungspolitik

Zur laufenden tarifpolitischen Debatte erklärt Arbeitgeberpräsident Kramer:
Die Ratschläge der Bundesbank zur konkreten Höhe von Lohnzuwächsen sind überflüssig und wenig hilfreich. Tarifpolitik ist kein Instrument der Währungspolitik. Die Tarifverträge haben in den letzten Jahren in der Regel reale Lohnsteigerungen der Arbeitnehmer ermöglicht, waren aber sehr differenziert und haben die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und der Arbeitsplätze gesichert. Diese erfolgreiche Tarifpolitik werden wir fortsetzen, wobei allerdings die derzeit nachlassende konjunkturelle Entwicklung berücksichtigt werden muss.

In diesem Jahr bewegen sich die Tarifabschlüsse jahresdurchschnittlich zwischen zwei und drei Prozent. Maßgeblich ist die unterschiedliche Situation in den verschiedenen Branchen und Betrieben. Ich stimme dem DGB-Vorsitzenden Hoffmann zu, dass die Tarifpartner keinerlei Empfehlungen von außen brauchen, um die erfolgreiche, differenzierte Tarifpolitik der letzten Jahre fortzusetzen.

PRESSE - INFORMATION Nr. 049/2014, 30. Juli 2014

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