Mai

18

Verhandlungen für einen Haustarifvertrag…

Von Katharina Ludewig

Spannend war es, die bereits angekündigten Verhandlungen für einen Haustarifvertrag miterleben zu können. Im vergangenen Herbst konnte ich bereits am Tarifplanspiel von Gesamtmetall teilnehmen – was schon sehr viel Freude gemacht und neue Einblicke eröffnet hatte. Und nun konnte ich das „Spiel“ auch in der Realität erleben: Da es Verhandlungen für einen Haustarifvertrag waren, spielte sich das Ganze in einem relativ kleinen Rahmen ab. So konnte ich von Anfang an und überall mit dabei sein, die Forderungen mit durchrechnen, diskutieren und bis zum Ende alles mitbekommen. Die grundlegenden Forderungen der Gewerkschaft lagen bereits in Papierform vor, sodass hierauf aufbauend das Vorgespräch mit dem Unternehmer stattfinden und eine Verhandlungsbasis erarbeitet werden konnte. Sehr interessant war es auch, in diesem Zusammenhang wieder einmal ein Unternehmen der Region und so auch die – in diesem Fall gut gemeisterten - Auswirkungen der Krise vor Ort genauer kennen zu lernen.

Bei der anschließenden ersten Gesprächsrunde mit der Gewerkschaft war es dann auch zunächst recht friedlich und entspannt – der Verhandlungsführer auf Gewerkschaftsseite begründete die bereits überreichten Forderungen und der Unternehmer legte diverse Zahlen zu Investitionsplanungen, internen Qualifizierungsmaßnahmen, Auszubildenden etc. dar. Nach dem Austausch der allgemeinen Informationen bemerkte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft noch, dass die BDA die Nachwuchsförderung doch schon deutlich früher als wichtig erkannt und auch konsequent umgesetzt habe – das hätte bei ihnen schon etwas länger gedauert.

Anschließend ging es dann zunächst zum gemeinsamen Mittagessen, wo auch recht entspannte Stimmung herrschte. Dies war allerdings wohl doch mehr die Ruhe vor dem Sturm: Die anschließende Beratung der Gewerkschaft brachte nämlich einen Vorschlag hervor, der in der Gesamtschau der Forderungen - insbesondere im Hinblick auf die geforderte Gehaltserhöhung - noch über denen des bereits vor den Verhandlungen übermittelten Vorschlags lag. Wie man sich vorstellen kann, sorgte dies nicht nur für großes Erstaunen – sondern führte fast zu einem Abbruch der Verhandlungen. So kochten die Emotionen auf beiden Seiten recht hoch und es bedurfte noch einiger längerer Beratungen und Angebote bzw. Gegenangebote, bis schließlich doch noch eine Einigung erzielt werden konnte und der Abbruch der Verhandlungen abgewendet war. Das Ergebnis war am Schluss auch sehr zufriedenstellend und erstaunlicherweise konnten die Verhandlungen tatsächlich innerhalb eines (langen) Tages abgeschlossen werden. Der Abschluss eines neuen Tarifvertrags nach nur einem Verhandlungstag konnte zwar schon in den letzten Jahren erreicht werden – angesichts des Verlaufs der ersten Verhandlungsstunden hatte ich (und wohl auch die anderen Anwesenden) damit aber wirklich nicht mehr gerechnet.
Wieder einmal konnte ich also interessante Aspekte der Verbandsarbeit miterleben!

In diesem Sinne – bis demnächst!

2 Kommentare

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