26.09.2008

Hundt: Länder müssen rasch für bessere Kinderbetreuung sorgen

Zum heute vom Bundestag beschlossenen Kinderförderungsgesetz erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:

Es ist gut, dass der überfällige Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen endlich begonnen wird. Das ist eine ganz entscheidende Voraussetzung dafür, dass Eltern Beruf und Familie besser vereinbaren können. Jetzt sind die Länder gefordert, die vom Bund bereit gestellten Mittel auch einzusetzen und für mehr und bessere Kinderbetreuungsplätze zu sorgen. Dabei wäre es ein Fehler, Kinderbetreuung allein in staatlicher Verantwortung zu organisieren. Alle Länder sollten die Gleichbehandlung der privaten Träger gewährleisten und einen Wettbewerb der Träger um die besten Angebote fördern.

Die derzeit verfügbaren Kinderbetreuungsplätze in den Kommunen reichen bei weitem nicht aus, um allen Eltern einen schnellen beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit zu ermöglichen. Dabei ist die Wirtschaft nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung und des bestehenden Fachkräftemangels auf hochmotivierte und hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen.


PRESSE - INFORMATION Nr. 83 / 2008, 26. September 2008
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