24.07.2007

Arbeitgeberpräsident Hundt: Berufsausbildung stärken – zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Zukunftschancen junger Menschen

Die Empfehlungen des Innovationskreises Berufliche Bildung entsprechen unserem Ziel von mehr Flexibilität, Transparenz und Durchlässigkeit in der Ausbildung, erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt heute in Berlin. Die unter Beteiligung von Bund, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften erarbeiteten Empfehlungen werden heute durch Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan im Kabinett eingebracht. Die Arbeitgeber, kündigte Dr. Dieter Hundt an, werden an der weiteren Umsetzung konstruktiv mitarbeiten.

Wichtig zur Verbesserung der Ausbildungsreife der Ausbildungsbewerber ist das Ziel, bis 2010 die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zu halbieren. Besonders zu begrüßen ist im Sinne eines Lebenslangen Lernens und der Durchlässigkeit im Bildungssystem das gemeinsame Votum des Innovationskreises, den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte weiter zu öffnen und die Anrechnung von Vorqualifikationen aus der Berufsbildung auf ein Studium zu verbessern, so Hundt.

Für flexiblere Strukturen werden in zunächst zehn Berufen bundesweit einheitliche Ausbildungsbausteine entwickelt und erprobt. Ausbildungsberufe in verwandten Tätigkeitsbereichen sollen in Absprache und im Einverständnis mit den Branchen zunehmend in Berufsgruppen strukturiert werden. Im Prüfungswsesen soll betriebliches Know-how stärker genutzt werden können.

PRESSE - INFORMATION Nr. 61 / 2007, 24.07.2007
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