30.06.2008

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt fordert betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten beim Übergang in den Ruhestand

Zum Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:

Ich begrüße, dass die Gewerkschaft im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie die Tür für eine Verhandlungslösung nicht zuschlägt und fordere die IG Metall auf, sich einer praktikablen Regelung mit betrieblichen Gestaltungsmöglichkeiten für flexible Übergänge in den Ruhestand nicht zu verschließen. Rechtsansprüche auf Altersteilzeit im von der IG Metall geforderten Umfang sind nicht akzeptabel. Es muss eine Lösung gefunden werden, welche die demografische Entwicklung in den Betrieben berücksichtigt, die zunehmend auf die Mitarbeit Älterer angewiesen sind.

Die Tarifpartner der Chemischen Industrie haben eine wegweisende Lösung für betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten ohne individuellen Rechtsanspruch auf Altersteilzeit gefunden.
Auch die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie haben zukunftsfähige Angebote unterbreitet. Ich appelliere an die IG Metall, auf dieser Basis eine Lösung mit den Arbeitgebern zu finden, statt die Branche mit einem Arbeitskampf zu belasten.


PRESSE - INFORMATION Nr. 058 / 2008, 30. Juni 2008
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