24.09.2012

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Rentenvorschläge der SPD langfristig nicht finanzierbar

Anlässlich des heute vom SPD-Parteivorstand beschlossenen Rentenkonzepts erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Das Rentenkonzept der SPD besteht vor allem aus unfinanzierbaren Leistungsausweitungen. Die geplanten zusätzlichen Mehrausgaben in zweistelliger Milliardenhöhe sind dauerhaft nicht zu bezahlen. Die Finanzierbarkeit der Rentenversicherung, die durch die Reformen der letzten Jahre erreicht wurde, würde durch die SPD-Vorhaben aufs Spiel gesetzt.

Die SPD sollte jetzt nicht noch einmal denselben Fehler begehen wie bei der Streichung des demografischen Faktors aus der Rentenformel und Leistungserhöhungen in Aussicht stellen, die langfristig nicht finanzierbar sind.

Die geplante Teilabkehr von der Rente mit 67 wäre ein kapitaler Fehler. Die SPD-Pläne laufen darauf hinaus, dass jeder zweite Mann von der Rente mit 67 ausgenommen würde. Das würde nicht nur die Rentenkassen überfordern, sondern würde vor allem die Anstrengungen konterkarieren, die Lebensarbeitszeit schrittweise zu verlängern.


PRESSE - INFORMATION Nr. 048/2012, 24. September 2012

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