17.08.2011

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Fünf Jahre AGG kein Grund zum Feiern

Anlässlich des Inkrafttretens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) morgen vor fünf Jahren erklärt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände:
Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung sind wichtige gesellschaftspolitische Ziele. In den Betrieben in Deutschland ist beides eine Selbstverständlichkeit. Das AGG ist überflüssig und kein Grund zum Feiern.

Das AGG belastet die deutsche Wirtschaft mit sinnloser Bürokratie und hohen Kosten. Allein die Einführung des Gesetzes hat Aufwendungen in Höhe von mehr als 1,5 Milliarden Euro ausgelöst. Die jährlichen Ausgaben nur für Bewerbungsverfahren und Einstellungsprozesse betragen über 150 Millionen Euro.

Überflüssige Kosten, unnötige Bürokratie und gefährliche Rechtsunsicherheit dürfen nicht noch vergrößert werden. Wir unterstützen die Bundesregierung darin, eine weitere Belastung durch neue Richtlinien auf europäischer Ebene zu verhindern.

Völlig unverständlich ist, warum die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ein Zerrbild des deutschen Arbeitsmarktes zeichnet und erfolgreiche Beschäftigungschancen diskreditiert. So haben sich befristete Arbeitsverhältnisse gerade für jüngere Arbeitnehmer als Sprungbrett in Beschäftigung bewährt. Das bestätigt die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohe Erwerbsbeteiligung junger Menschen in Deutschland.

PRESSE - INFORMATION Nr. 042/2011, 17. August 2011

Die Presse - Information Nr. 042/2011 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN