22.06.2011

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Nur erste Schritte zu einem Gesamtkonzept der Fachkräftesicherung

Ich begrüße den Kabinettsbeschluss, auch wenn er nur erste Schritte zu einem notwendigen Gesamtkonzept der Fachkräftesicherung enthält. Es ist richtig, die bürokratische Vorrangprüfung für Engpassberufe abzuschaffen.

Die Ausschöpfung des inländischen Potenzials sollte nicht gegen eine geregelte Zuwanderung ausgespielt werden. Wir brauchen beides. Auch wenn wir alles unternehmen, um in erster Linie das inländische Potenzial zu aktivieren, bleibt aufgrund der demografischen Entwicklung ein erheblicher Fachkräftemangel. Bis zum Jahr 2025 sinkt die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um rund 6,5 Millionen.

Deshalb muss ein Gesamtkonzept der Fachkräftesicherung auch gesteuerte Zuwanderung umfassen. Es geht der Wirtschaft nicht um billige Arbeitskräfte aus dem Ausland. Die Unternehmen tun alles, um Fachkräfte an die Unternehmen zu binden. In der Krise haben wir deshalb mit Priorität die Arbeitsplätze der Beschäftigten gesichert.


PRESSE - INFORMATION Nr. 033/2011, 22. Juni 2011

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