07.06.2011

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Bekenntnissen zur Tarifeinheit müssen endlich gesetzgeberische Schritte folgen

Zum Beschluss des DGB-Bundesvorstands, den gemeinsamen Vorschlag von BDA und DGB zur gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit nicht weiterzuverfolgen, erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Auch nach dem Beschluss des DGB-Bundesvorstandes bleibt die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit unverändert bestehen.

In den letzten Monaten haben sich bereits fünf Spartengewerkschaften neu formiert. Wir erleben derzeit darüber hinaus den zweiten Arbeitskampf der GDL, der nur durch die neue Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und die fehlende gesetzliche Regelung der Tarifeinheit möglich ist.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit dringend und schnellstens notwendig ist. Ich appelliere deshalb an die Regierungskoalition, den wiederholten Bekenntnissen zur Tarifeinheit endlich die erforderlichen gesetzgeberischen Schritte folgen zu lassen.

PRESSE - INFORMATION Nr. 029/2011, 07. Juni 2011

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