28.02.2007

BDI und BDA: Koalition beim Bürokratieabbau auf dem richtigen Weg

„Mit dem Beschluss, die Belastungen der Wirtschaft durch Bürokratie bis 2011 um 25 Prozent zu reduzieren, ist die Bundesregierung beim Bürokratieabbau auf dem richtigen Weg. Bürokratische Belastungen sind eine Fessel für Wachstum und Beschäftigung. Wenn es gelingt, die Summe der Kosten, die den Unternehmen durch Papierarbeit entstehen, um 25 Prozent zu senken, ist dies ein wichtiger Wachstumsimpuls“, sagten die Präsidenten von BDI und BDA, Jürgen R. Thumann und Dr. Dieter Hundt zu dem entsprechenden Kabinettsbeschluss am heutigen Mittwoch. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Bundesregierung die Messung der wesentlichen bürokratischen Belastungen bis zum Oktober 2007 abgeschlossen haben will. Allerdings bleibt dann nicht mehr viel Zeit, in dieser Legislaturperiode einschneidende Fortschritte beim Bürokratiekostenabbau zu erzielen. Je schneller alle Optionen zum Abbau der bürokratischen Kosten genutzt werden, desto besser“, so Hundt und Thumann.

Die Bundesregierung hat durch die Zusammenstellung von über 10.000 Informations-, Berichts- und Dokumentationspflichten, die der Bundesgesetzgeber den Unternehmen auferlegt, eine gute Grundlage für die weitere Arbeit geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, dass das Statistische Bundesamt möglichst zügig und objektiv die wesentlichen Belastungsfelder ermittelt. Für die Unternehmen ist die Zielvorgabe der Bundesregierung ein wichtiges Signal.

PRESSE - INFORMATION Nr. 19 / 2007, 28.02.2007
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