12.03.2013

BDA: Voraussetzung für mehr Vollzeittätigkeit von Frauen ist Ausbau von Kinderbetreuung

Zur Diskussion über einen Vollzeitanspruch von Teilzeitbeschäftigten erklärt die BDA:
Weitere gesetzliche Reglementierung durch einen neuen Anspruch auf Arbeitszeitverlängerung für Teilzeitbeschäftigte ist überflüssig. Bereits heute haben Teilzeitbeschäftigte das Recht, am Ende der Elternzeit wieder in Vollzeitarbeit zu wechseln. Zudem müssen Teilzeitbeschäftigte bei der Besetzung eines Vollzeitarbeitsplatzes bevorzugt berücksichtigt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Belange von anderen Arbeitnehmern und die des Arbeitgebers berücksichtigt werden können. Dies ist eine angemessene, auf Interessenausgleich gerichtete Lösung. Ein Anspruch, jederzeit ohne Rücksicht auf die betrieblichen Möglichkeiten von Teil- auf Vollzeit zu wechseln, wäre dagegen nicht erfüllbar.

Unfreiwillige Teilzeit ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Nur jeder fünfte Teilzeitbeschäftigte möchte länger arbeiten. Der häufigste Grund, warum längeres Arbeiten nicht möglich ist, sind unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Der beste Weg, unfreiwillige Teilzeit abzubauen, ist der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen.

PRESSE - INFORMATION Nr. 013/2013, 12. März 2013

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