28.02.2013

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn nimmt Langzeitarbeitslosen Einstiegschancen

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz abgeschwächter Konjunktur in erfreulich stabiler Verfassung. Einerseits besteht ein hoher Fachkräftebedarf, und deshalb begrüßen wir die aktuellen Erleichterungen bei der Zuwanderung. Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor zu viele Langzeitarbeitslose und Menschen, die noch nie gearbeitet haben.

Es ist eine vorrangige Aufgabe, die Schwächsten am Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn schadet gerade denen, die auf einen funktionierenden Arbeitsmarkt für einfache Tätigkeiten angewiesen sind. Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte und Berufsanfänger würden von einem einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn nicht profitieren, sondern Einstiegschancen verlieren.

PRESSE - INFORMATION Nr. 010/2013, 28. Februar 2013

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