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Rückkehr zur Parität belastet Unternehmen einseitig
 
 

06. Juni 2018. Zum heutigen Kabinettsbeschluss der Großen Koalition erklärt Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter:

Die Rückkehr zur sogenannten Parität in der Krankenversicherung ist aus Sicht der deutschen Wirtschaft eine der größten sozialpolitischen Sünden dieser Bundesregierung. Der Schritt belastet die Unternehmen einseitig und auf einen Schlag mit 5 Milliarden Euro jedes Jahr, das ist ein herber Tiefschlag für Wettbewerb, Wachstum und Beschäftigung.

Es passt hinten und vorne nicht zusammen, dass die GroKo über Vollbeschäftigung redet, mit der sogenannten Parität allerdings die größte Zusatzbelastung durch Lohnzusatzkosten in der deutschen Sozialgeschichte durchwinken will.


Deutschland kehrt mit dem Gesetz nicht zur Parität zurück, wie die Bundesregierung behauptet – das ist ein Ammenmärchen. Zur Wahrheit gehört, dass die Arbeitgeber schon jetzt mehr als die Hälfte der Krankheitskosten tragen. Wenn wir von wirklicher Parität sprechen wollen, dann müssen wir die Kosten für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall redlicherweise mit einbeziehen.
 

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