13.10.2014

Arbeitgeberpräsident Kramer: Nehmen mit großer Anteilnahme Abschied vom BDA-Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Klaus Murmann

Zum Tod von BDA-Ehrenpräsident Prof. Dr. Klaus Murmann erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Mit großer Anteilnahme und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Klaus Murmann. Er ist heute Morgen im Alter von 82 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. Mit Klaus Murmann verlieren wir einen der profiliertesten und angesehensten Repräsentanten der deutschen Wirtschaft.

Prof. Dr. Klaus Murmann stand von 1986 bis 1996 an der Spitze der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Er setzte in seiner Amtszeit auf den offenen Austausch mit allen gesellschaftlichen Gruppen sowie eine starke Sozialpartnerschaft. Zugleich trug er die Interessen der deutschen Arbeitgeber engagiert und deutlich in die Öffentlichkeit. Sein Name ist untrennbar mit der Forderung nach mehr Eigeninitiative der Gesellschaft und Gestaltungsfreiheit für die Unternehmen verbunden.

Sein besonderes Engagement galt der Bildungspolitik und dem Erfolg der von ihm mitinitiierten Stiftung der Deutschen Wirtschaft. In das von ihm begründete Studienförderwerk Klaus Murmann hat er wesentliche Teile seines Vermögens eingebracht. Für seine weitsichtigen Bildungsinitiativen haben ihm die Universitäten Kiel und Leipzig die Ehrendoktorwürde verliehen. 2007 wurde er mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Prof. Dr. Klaus Murmann war immer ein Unternehmer mit hoher wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Verpflichtung. Jahrzehntelang hat er vorgelebt, dass Freiheit und Verantwortung zusammengehören. Nicht obwohl, sondern weil Klaus Murmann ein erfolgreicher Unternehmer war, war es ihm ein Anliegen, sich verbandspolitisch zu engagieren.

Die Lebensleistung von Klaus Murmann verdient großen Dank, Respekt und Anerkennung. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Klaus Murmann wurde 1932 in Dortmund geboren. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn, Harvard, Paris und Kiel. Er hinterlässt seine Ehefrau und fünf Kinder.


PRESSE - INFORMATION Nr. 061/2014, 13. Oktober 2014

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