18.03.2019

Equal Pay Day

Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter erklärt zum "Equal Pay Day":
Wenn Frauen heute ein geringeres Erwerbseinkommen erzielen als Männer, dann liegt dies oftmals daran, dass sie sich für Berufe entscheiden, in denen weniger bezahlt wird oder, dass sie wegen fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht in Vollzeit oder vollzeitnaher Teilzeit arbeiten können.

Stellt man Männer und Frauen mit gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation und gleicher Arbeitszeit nebeneinander und berücksichtigt dann noch die Auszeiten vom Job, die vor allem Frauen wegen der Kinder haben, dann schrumpft der Verdienstunterschied auf nur etwa zwei Prozent.

Damit gehört Deutschland im europäischen Vergleich zu den Ländern mit den geringsten Lohnunterschieden. Das liegt an der Tarifvertragsautonomie und einer gelebten Sozialpartnerschaft in Deutschland.

Schluss mit Ideologiedebatten um verzerrte Zahlen. Konstruktive Lösungen sind notwendig, um strukturelle Verbesserungen zu erreichen: 

1. Eine klischeefreie Studien- und Berufsorientierung ist unerlässlich. 
2. Eine bedarfsgerechte Ganztagskinderbetreuung in Kita und Schule ermöglicht es beiden Elternteilen in Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten können.