01.09.2019

Arbeitgeber besorgt über AfD-Erfolg

Zu den ersten Hochrechnungen der Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Die relative Stärke der AfD in Sachsen und Brandenburg bereitet uns Arbeitgebern zunehmend Sorge, da die verbalen Äußerungen führender Parteimitglieder geeignet sind, den guten Ruf der auch in diesen Bundesländern international tätigen Wirtschaft zu schädigen. Dass die klassischen anderen Parteien es als Erfolg ausweisen, dass die AfD jeweils nur zweitstärkste Kraft geworden ist, verkennt die Tatsache, dass deren innerparteilichen Streitereien und gegenseitigen Abgrenzungsbemühungen auf Bundesebene, viele Wähler nach vermeintlich anderen Lösungen suchen lässt. Beide Ministerpräsidenten müssen ihren deutlichen persönlichen Wahlerfolg als Auftrag begreifen, eine Regierung zu bilden, die die Wirtschaft kräftigt und damit die Lebensperspektiven der Menschen noch stärker verbessert, als es bisher der Fall war.