ESF-Sozialpartnerrichtlinie zu Fachkräftesicherung

Die Sozialpartnerrichtlinie "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesarbeitsministeriums, der BDA und des DGB. Sie ist die Nachfolge-Richtlinie der Förderrichtlinien „weiter bilden“ und „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ aus der ESF-Förderperiode 2007-2013. Die Fördermittel der Sozialpartnerrichtlinie belaufen sich auf circa 130 Millionen Euro und stammen aus Mitteln des Bundesarbeitsministeriums, des ESF sowie den Beiträgen von der Unternehmen und Sozialpartnern zu ihren jeweiligen Projekten.

Mit der Richtlinie werden einerseits Projekte zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und andererseits zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsmarkt gefördert. Es können sich Sozialpartner sowie juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts und rechtsfähige Personengesellschaften, die eine Betriebsstätte in Deutschland unterhalten, mit ihren Projekten bewerben. Den vollständigen Text der Richtlinie sowie nähere Informationen zum Gegenstand der Förderung und den Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie unter: www.initiative-fachkraefte-sichern.de

Der ESF ist das wichtigste Instrument der EU zur Förderung der Beschäftigung und des sozialen Zusammenhalts in Europa. Er soll eine bessere Bildung fördern, Ausbildung und Qualifizierung voranbringen und zur Chancengerechtigkeit am Arbeitsmarkt beitragen. In Deutschland erhalten Bund und Länder in der aktuellen Förderperiode (2014-2020) rund 7,5 Milliarden Euro. Auf Bundesebene gibt es in der aktuellen Förderperiode insgesamt 26 ESF-Förderrichtlinien. Hinzu kommen noch zahlreiche Länderförderrichtlinien. Je nach Ausrichtung können Unternehmen (v. a. kleine und mittlere Unternehmen), freie oder private Träger, Agenturen für Arbeit, kommunale Verwaltungen, Sozialpartner, aber auch Einzelpersonen einen Antrag auf ESF-Förderung stellen.
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