ESF-Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft"

Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben ist nicht nur ein wichtiges gesellschaftspolitisches, sondern ein mindestens ebenso bedeutendes wirtschaftspolitisches Ziel, das die BDA nachdrücklich unterstützt. Die Unternehmen und der Wirtschaftsstandort Deutschland sind nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels und eines wachsenden Fachkräftebedarfs künftig noch stärker auf die Potenziale gerade auch von Frauen angewiesen. Daher beteiligt sich die BDA neben BMAS und DGB an der 2010 gestarteten ESF-Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft".

Ziel der Initiative ist es, die Erwerbschancen von Frauen weiter zu verbessern und Frauen darin zu unterstützen, ihre Beschäftigungspotentiale noch besser zu erkennen und noch erfolgreicher einzusetzen. Dafür stehen in der aktuellen Förderperiode (2007-2013) insgesamt 110 Mio. Euro aus ESF- und Bundesmitteln zur Verfügung. Im Rahmen der Initiative werden u. a. betriebliche Projekte gefördert, die Frauen z. B. für technische und naturwissenschaftliche Berufszweige begeistern und damit das noch häufig einseitige Berufswahlverhalten zu verändern helfen. Gefördert werden ebenfalls Angebote, die einen schnellen beruflichen Wiedereinstieg nach einer Familienphase unterstützen oder Maßnahmen zur Aufstiegsförderung beinhalten.

Die ESF-Bundesinitiative leistet so auch einen Beitrag zur Verbesserung der Karriere- und Verdienstchancen von Frauen und damit zum Abbau von Lohnunterschieden und deren Ursachen.