Schrift: +-

Geschäftsberichte

Blättern

Geschäftsbericht 2013

2013 war ein Jahr der Rekorde: Noch nie waren in Deutschland so viele Menschen in Arbeit wie heute. EU-weit hat Deutschland die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit. Die Steuereinnahmen des Staats haben einen neuen Höchststand erreicht und auch die Sozialversicherungen verzeichnen Rekordeinnahmen. Bei aller Euphorie dürfen wir jedoch nicht übersehen, dass die Staatsschuldenkrise in Europa noch nicht überwunden ist. Auch Deutschland muss seinen Haushalt konsolidieren und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Geschäftsbericht 2012

Das Jahr 2012 stand erneut ganz im Zeichen der europäischen Staatsschuldenkrise und der Stabilisierung der Eurozone. Die zentralen Herausforderungen lagen insbesondere in der konsequenten Haushaltskonsolidierung und der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Bei diesen Aufgaben sind die Krisenstaaten zwar unterschiedlich schnell vorangekommen – aber die Richtung stimmt: Die nationalen Budgetdefizite gehen zurück, die Leistungsbilanzdefizite verringern sich und die Lohnstückkosten sinken. Die bisher eingeleiteten Konsolidierungsbemühungen und Restrukturierungsmaßnahmen zeigen in den Krisenländern also erste spürbare Erfolge.

Geschäftsbericht 2011

Wir blicken zurück auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Die deutsche Wirtschaft ist gestärkt aus der weltweiten Wirtschaftskrise herausgekommen und im Jahr 2011 erstaunlich stark gewachsen. Die Zahl der Erwerbstätigen hat einen Rekordwert erreicht und die Arbeitslosigkeit liegt bei deutlich weniger als 3 Mio. Bei aller Freude über diese Entwicklung dürfen die großen Herausforderungen jedoch nicht aus dem Blick geraten. Der wirtschaftliche Ausblick für die nächsten Jahre bleibt ungewiss. Zunehmend werfen die Abschwächung der Weltkonjunktur und die anhaltende Staatsschuldenkrise im Euroraum ihre Schatten auf die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.

Geschäftsbericht 2010

Die deutsche Wirtschaft hat beeindruckend robust auf den dramatischsten Wirtschaftseinbruch seit 1945 reagiert und im Jahr 2010 in diesem Ausmaß für alle überraschend zugelegt. Bei aller berechtigten Freude darüber dürfen wir jedoch nicht übersehen: Wir sind keineswegs wieder bei der Wirtschaftsleistung des Jahres 2008 angelangt. Die bisherige positive konjunkturelle Entwicklung
ist labil und äußeren Unwägbarkeiten ausgesetzt. Ob wir einen nachhaltigen Aufschwung erleben, kann derzeit niemand vorhersehen. Fest steht jedoch, dass die deutsche Wirtschaft alles darangesetzt hat und weiterhin alles unternimmt, um gestärkt aus der Krise herauszukommen.

Geschäftsbericht 2009

In den vergangenen zwölf Monaten war die Arbeit der BDA im Wesentlichen von der Wirtschafts und Finanzkrise geprägt. Zwar werden die Konjunkturprognosen nach oben korrigiert und zumindest gesamtwirtschaftlich wurde die Talsohle verlassen. Die deutsche Wirtschaft ist aber noch lange nicht über den Berg. Die Bewältigung der Krise wird auch im Jahr 2010 die Arbeit der BDA bestimmen.

Geschäftsbericht 2008

Nach drei Jahren des Aufschwungs und einem noch erfreulichen Jahresauftakt 2008 befindet sich Deutschland nun auf dem Weg in die Rezession. Die globale Finanzmarktkrise hat in wachsender Intensität und Geschwindigkeit auch die deutsche Wirtschaft erfasst. In einigen Branchen ist die Auftragslage dramatisch eingebrochen und die Auswirkungen der Finanzmarktkrise schlagen sich nachhaltig auf die gesamte Wirtschaft nieder. Die Geschäftserwartungen haben sich verschlechtert und die Prognosen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung sind von großer Ungewissheit geprägt.

Geschäftsbericht 2007

Deutschland hat im zweiten Jahr in Folge einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gibt es mehr als 40 Mio. Erwerbstätige. Die Arbeitslosenzahl erreichte den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. Die Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte nimmt ab, das Staatsdefizit geht zurück, die Wirtschaft befindet sich insgesamt in einer robusten Verfassung und wächst solide, wenn auch abgeschwächt.

Geschäftsbericht 2006

Das vergangene Jahr hat durch einen wirtschaftlichen Aufschwung überrascht, mit dem auch Konjunkturexperten und alle Prognostiker nicht gerechnet hatten. Es stand unter dem Vorzeichen einer deutlich veränderten politischen Landschaft und einer inneren, organisatorischen sowie konzeptionellen Erneuerung der BDA. Die BDA hat sich als Dienstleister für ihre Mitgliedsverbände, als programmatischer und konzeptioneller Motor notwendiger Reformprozesse und in der Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsverbänden weiterentwickelt und neu aufgestellt. Am 1. November haben sich die Präsidenten von BDA und BDI auf eine engere Zusammenarbeit der beiden Verbände verständigt.

Geschäftsbericht 2005

Zunehmend positive Wachstumsprognosen für 2006 zeigen, dass Deutschland angesichts seines großen Potenzials und seiner Chancen und angesichts eingeleiteter Reformen wieder auf einen leichten Aufschwung hoffen kann. Im Jahr 2005 war allerdings noch immer keine breit angelegte und selbsttragende wirtschaftliche Erholung festzustellen. Das vergangene Jahr steht jedoch für einen politischen Neuanfang. Die neue Bundesregierung hat die Chance, mit einem entschlossenen und zielgerichteten Kurs der Erneuerung unsere hausgemachten, strukturellen Probleme zu lösen, wieder nachhaltig Wachstum und Beschäftigung aufzubauen und zu sichern. Der Koalitionsvertrag reicht dazu allerdings nicht aus.

Geschäftsbericht 2004

Nach drei Jahren der konjunkturellen Stagnation erreichte die deutsche Wirtschaft 2004 endlich wieder ein erkennbares, wenn auch schwaches Wirtschaftswachstum. Die wirtschaftliche Lage bleibt von einem starken Kontrast zwischen Außen- und Binnenwirtschaft und großen Unterschieden zwischen den Branchen geprägt. Vor allem der Export trägt zu dem – wenn auch geringen – Wirtschaftswachstum bei. Von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Belebung ist die deutsche Wirtschaft noch immer weit entfernt. Der einstige europäische Wachstumsmotor ist heute Wachstumsbremse. Die leichte Konjunkturbelebung darf daher nicht über die anhaltenden strukturellen Probleme hinwegtäuschen.
Blättern