Broschüren zum Thema Europa/Internationales

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Europa hat die Wahl

Am 25. Mai 2014 finden in Deutschland die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Mit der Wählerentscheidung gehen wichtige Weichenstellungen für die politische Ausrichtung der Europäischen Union in den kommenden fünf Jahren und damit auch für die deutsche Wirtschaft einher. BDA und BDI haben aus diesem Anlass eine gemeinsame Broschüre zur Europawahl 2014 publiziert.

Building on Europe’s strengths

Recommendations for action in the years ahead

In times of serious fi nancial and economic crisis, a united Europe has even more reason to refl ect on its foundations and its achievements. These are and result from the shared values based on democracy and human rights, the principles of the social market economy and free, undistorted competition.

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Europa zukunftsfähig machen

Empfehlungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Mehr Wachstum und Beschäftigung bleibt die zentrale Herausforderung für die EU. Zu den übergreifenden Themen, die dazu entschlossen angegangen werden müssen, gehören u.a. die konsequente Umsetzung der Lissabonner Reformstrategie. Die gesamte Glaubwürdigkeit des Lissabon-Prozesses hängt daran, dass die nationalen Regierungen die im Rahmen der Lissabon-Strategie auf EU-Ebene gemeinsam beschlossenen integrierten Leitlinien zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik der EU-Mitgliedstaaten entschlossen umsetzen und die notwendigen Strukturreformen durchführen.

Europas Arbeitsmärkte modernisieren - Flexicurity - mehr Sicherheit durch größere Beschäftigungschancen

Eine Initiative der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände aus Dänemark, Deutschland, Portugal und Slowenien

Europa braucht moderne Arbeitsmarktverfassungen, die den notwendigen sozialen Schutz mit der erforderlichen Beweglichkeit und Flexibilität am Arbeitsmarkt verbinden. Das beinhaltet, dass Sicherheit auf der Grundlage umfassender Flexibilität in erster Linie nicht allein den Bestandsschutz bestehender Arbeitsverhältnisse bedeuten kann. Vielmehr geht es bei Flexicurity auch um die Chancen, an Stelle eines wegfallenden Arbeitsplatzes möglichst nahtlos wieder in neue Beschäftigung zukommen (Außenflexibilität). Neben der Stärkung der Außenflexibilität geht es bei Flexicurity in gleichem Maße um eine Ausweitung der Binnenbeweglichkeit im bestehenden Arbeitsverhältnis, um die Beendigung von Arbeitsverhältnissen vermeidbar zu machen.

Europas Stärken ausbauen

Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre

Gerade in Zeiten einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise muss sich das vereinte Europa auf seine Grundlagen und Errungenschaften besinnen. Diese sind und ergeben sich aus der gemeinsamen - Demokratie und Menschenrechten verpflichteten - Wertebasis, den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft und dem freien, unverfälschten Wettbewerb.

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Human rights and multinational enterprises

Possibilities and limits of what business can do

The sixtieth anniversary of the United Nations’ Universal Declaration of Human Rights and the Olympic Games in Beijing this year are focusing the attention of media, politicians and the general public on the issue of human rights. There is agreement on the need for implementation and enforcement of human rights, as there is on the fact that human rights are disregarded and infringed in varying degrees in many countries around the globe, despite the passage of sixty years since the Universal Declaration of Human Rights was signed. According to human rights organisation Amnesty International, for instance, in 2006 people were mistreated and tortured in more than one hundred countries and more than two million people fell victim to human trafficking.

Internationale Aspekte von Corporate Social Responsibility (CSR)

Praxishinweise für Unternehmen

Mit der Globalisierung ist Corporate Social Responsibility (CSR) – die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen – weltweit zu einem wichtigen Thema geworden. Unternehmen werden mit dem Thema von verschiedenen Seiten konfrontiert: In der Presse nimmt unternehmerische Verantwortung immer mehr Raum ein. Verbraucherverbände verlangen zunehmend Informationen über Produktionsbedingungen und Marktwege. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Gewerkschaften treten an Unternehmen mit Anfragen und Forderungen in Bezug auf ihr gesellschaftliches Engagement heran. Schließlich hat auch die Politik CSR als ein neues Feld der politischen Gestaltung entdeckt. Auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene gibt es zahlreiche Initiativen, die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen zu beeinflussen.

Menschenrechte und Unternehmen

Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischen Engagements

Der sechzigste Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie die Olympischen Spiele in Peking lenken die Aufmerksamkeit von Presse, Politik und Öffentlichkeit verstärkt auf das Thema Menschenrechte. Über die Notwendigkeit der Um- und Durchsetzung der Menschenrechte besteht dabei genauso Einigkeit, wie über die Tatsache, dass auch sechzig Jahre nach der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vielen Staaten der Erde Menschenrechte in unterschiedlichem Ausmaße missachtet und verletzt werden. So sind beispielsweise laut der Menschenrechtsorganisation amnesty international 2006 in über 100 Ländern Menschen misshandelt und gefoltert worden und sind über 2 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel geworden.

Modernising Europe's labour markets - Flexicurity - greater security through better employment opportunities

An initiative by the employers' and business federations in Denmark, Germany, Portugal and Slovenia

Europe needs modern labour markets which give people greater security through better employment opportunities. This implies that security based on extensive flexibility means more than just protecting existing jobs. Rather, flexicurity entails generating opportunities to substitute a disappearing job as seamlessly as possible with a new job (external flexibility). In addition to strengthening external flexibility, flexicurity also involves mobility within an existing work relationship in order to address the threat of job losses.

Neue Herausforderungen für globale industrielle Beziehungen: International Framework Agreements (IFAs) und Global Campaigning

Praxishinweise für Unternehmen

Der Prozess der Globalisierung hat nicht nur Unternehmensstrukturen grundlegend verändert, sondern auch zu einem Wandel bei der Gestaltung der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen geführt. Unternehmen müssen sich verstärkt mit den Arbeitsbedingungen an globalen Standorten sowie der Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards durch Tochterunternehmen und Zuliefererbetriebe beschäftigen. Gleichzeitig hat die internationale Vernetzung auch die Strategien der Gewerkschaften entscheidend verändert. Gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen setzen sich die Gewerkschaften weltweit vernetzt zunehmend auf internationaler Ebene für die Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten ein. Darüber hinaus verfolgen Gewerkschaften mit der internationalen Arbeit auch zusehends eigene organisationspolitische Ziele der Mitgliedergewinnung und institutionellen Stärkung.
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