Namen sind Nachrichten

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  • Dr. Uwe Mazura

    Zum 1. Januar 2014 übernimmt Dr. Uwe Mazura die Hauptgeschäftsführung beim Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m) in Berlin. Der 53-Jährige tritt die Nachfolge von Dr. Wolf-Rüdiger Baumann an, der nach mehr als 20 Jahren im Dienste des Verbandes in den Ruhestand geht.

    Uwe Mazura ist in Politik und Verbandslandschaft bestens vernetzt: Vor seinem Wechsel zu t+m war er fast drei Jahre Leiter der Hauptstadtrepräsentanz der Randstad Deutschland GmbH. Von 1997 bis März 2011 leitete er die Kommunikation der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und war Sprecher von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Zusätzlich führte er von 2002 bis 2011 die Geschäfte der Kommunikationsagentur GDA. Vorher war Mazura Abteilungsleiter bei der Deutschen Post AG und war verantwortlich für die Verbindungen des Unternehmens in die Politik und zu den Verbänden. Der promovierte Historiker sieht seine Hauptaufgabe beim Gesamtverband textil+mode in einer weiteren Professionalisierung der Verbandsarbeit. „Verbände sind für mich politischer Ratgeber und Serviceleister für die Mitglieder“ umreißt Mazura seine Aufgabenstellung.

  • Holger Eichele

    Holger Eichele, bisher Sprecher des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), wird mit Wirkung zum 1. November 2013 neuer Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes.

    Eichele, 1973 im bayerischen Starnberg geboren, studierte an der Freien Universität Berlin und begann seine berufliche Laufbahn als Journalist in München. Bis 2009 arbeitete er als Büroleiter und Hauptstadtkorrespondent der Mediengruppe Ippen in Berlin, zu der mehrere große regionale Tageszeitungen gehören. Im Dezember 2009 wechselte er als Sprecher von Bundesministerin Ilse Aigner und Leiter der Pressestelle in das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

    Holger Eichele tritt die Nachfolge von Rechtsanwalt Peter Hahn (65) an, der seit vierzehn Jahren hauptamtlich für die Interessenvertretung der deutschen Brauwirtschaft tätig ist und nunmehr aus Altersgründen ausscheidet.

  • Dr. Stephan Leithner

    Die Mitglieder im Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) haben am Mittwoch Dr. Stephan Leithner, Vorstandsmitglied der Deutsche Bank AG, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt turnusgemäß von Ulrich Sieber (Commerzbank AG), der den Verbandsvorsitz vier Jahre lang innehatte und dem Vorstand weiterhin als ordentliches Mitglied angehören wird. Die Mitgliederversammlung dankte Ulrich Sieber für die umsichtige Führung des Verbandes in anhaltend schwierigem Umfeld.

    Dr. Stephan Leithner (47) ist seit Juni 2012 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Er ist Chief Executive Officer für die Region Europa (ohne Deutschland und Großbritannien) und verantwortet die Bereiche Personal, Recht & Compliance sowie Government & Regulatory Affairs. Dr. Stephan Leithner hat seit seinem Eintritt in die Deutsche Bank im Jahr 2000 verschiedene Führungsaufgaben im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking wahrgenommen.

  • Dr. Nico Fickinger / Dr. Thomas Klischan

    Der zukünftige Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Nordmetall heißt Dr. Nico Fickinger. Diese Entscheidung traf jetzt das Nordmetall-Präsidium um Verbandspräsident Ingo Kramer. Fickinger, zurzeit noch Geschäftsführer für Kommunikation und Grundsatzfragen beim Dachverband Gesamtmetall in Berlin, wird das Amt zum Jahreswechsel von Dr. Thomas Klischan übernehmen.

    Der jetzige Hauptgeschäftsführer scheidet zum Jahresende 66-jährig aus, nachdem er vom Vorstand gebeten wurde, um ein Jahr zu verlängern. Klischan stand 21 Jahre an der Spitze des Verbands, der die Interessen von 250 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie im Norden vertritt.
    Der gebürtige Düsseldorfer stieg nach Banklehre und Jura-Studium als Tarifjurist beim Arbeitgeberverband in Nordrhein-Westfalen ein, um 1992 nach Hamburg zu wechseln. Neben Nordmetall führte er auch die Geschäfte der Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern (VUMV) und des Schwesterverbands AGV Nord, einem Arbeitgeberverband ohne Tarifbindung. Auch in diesen Funktionen wird Klischan die Geschäfts-führung an seinen Nachfolger übergeben.

    Unter Klischans Federführung wurde 2004 auch die Nordmetall-Stiftung gegründet, die mit einem Kapital von 80 Millionen Euro zu Norddeutschlands größten Stiftungen gehört.

    "Nordmetall hat Dr. Klischan sehr viel zu verdanken“, sagte Verbandspräsident Kramer: „Insbesondere die Fusion 2007 von drei Arbeitgeberverbänden zu einem für ganz Norddeutschland von Emden bis Stralsund wird immer mit seinem Engagement und Namen verbunden bleiben.“

    Nachfolger Nico Fickinger sei eine Idealbesetzung mit hervorragenden Kenntnissen der Metall- und Elektroindustrie und der deutschen Verbandsszene.

  • Hartmut Koch

    Hartmut Koch wird zukünftig den Verband der Wirtschaft Thüringens führen, das beschloss die Mitgliederversammlung am 9. Juli 2013 des VWT einstimmig. Nach dem Ausscheiden Wolfgang Zahns war die Neuwahl des Präsidenten erforderlich geworden. Hartmut Koch ist Geschäftsführer der TIBOR EDV-Consulting GmbH Thüringen, Weimar. Koch war 1993 einer der Gründungsväter des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes Thüringen, dem er seit 2004 als Vorsitzender vorsteht. Seit 2004 gehört er auch dem Präsidium des VWT an. Er gründete 1991 sein eigenes Unternehmen, das im Bildungsbereich tätig ist. Hartmut Koch ist 66 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

  • Arndt Günter Kirchhoff

    Die Mitgliederversammlung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat am 12. Juni 2013 Arndt Günter Kirchhoff zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten gewählt. Er folgt Dr. Eckart John von Freyend nach, der das Amt seit dem Jahr 2007 innehatte. Diplom-Wirtschaftsingenieur Arndt Günter Kirchhoff, der 1955 in Essen geboren wurde, ist Geschäftsführender Gesellschafter und CEO der KIRCHHOFF Holding GmbH & Co. KG. Die im sauerländischen Iserlohn ansässige Unternehmensgruppe ist mit rund 10.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro eine der bedeutendsten mittelständischen Firmen der Autozuliefererbranche. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurswesens und des Maschinenbaus an der TU Darmstadt war Kirchhoff zunächst Leiter der zentralen Auftragsabwicklung Deutsche Babcock Werke AG, bevor er 1990 Geschäftsführender Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe wurde. Kirchhoff engagiert sich seit langem in Organisationen der Wirtschaft. Er ist u.a. Mitglied der Präsidien von BDI und BDA, Vorstandsmitglied des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Vizepräsident von Metall NRW und Vorstand des Arbeitgeberverbands Olpe.

  • Margret Suckale

    Margret Suckale ist neue Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC). In der Mitgliederversammlung des Verbandes wurde sie am 7. Juni 2013 zur Nachfolgerin von Eggert Voscherau gewählt, der nach acht Jahren an der Spitze des BAVC verabschiedet wurde. Margret Suckale ist Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der BASF SE. Bislang war sie stellvertretende Vorsitzende des BAVC. Margret Suckale dankte ihrem Vorgänger für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement: „Eggert Voscherau hat die Chemie-Sozialpartnerschaft im letzten Jahrzehnt geprägt wie kein anderer.“ Er habe die Chemie-Industrie sicher durch die größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit geführt. Der erste umfassende Demografie-Tarifvertrag in Deutschland sei ebenfalls in seiner Amtszeit vereinbart worden. Mit dem Wittenberg-Prozess der Chemie-Sozialpartner habe er zur Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft beigetragen. „Eggert Voscherau hat dafür gesorgt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine der größten Stärken der chemischen Industrie ist.“

  • Walter Mennekes

    Walter Mennekes (65), Geschäftsführender Gesellschafter der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Kirchhundem, wurde am 04. Juni 2013 zum neuen Vorsitzenden des AUMA_ Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gewählt. Er ist Nachfolger von Hans-Joachim Boekstegers, Sprecher der Geschäftsführung der MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, Wolfertschwenden/Allgäu, der seit 2007 Vorsitzender des AUMA war.

    Walter Mennekes gehört seit Mai 2000 dem AUMA-Vorstand an. Er übernahm 1975 gemeinsam mit seinem Bruder die Geschäftsführung des Familienunternehmens, das er seit 1991 als alleiniger Geschäftsführer leitet. MENNEKES produziert Industrie-steckvorrichtungen, außerdem Komponenten für die Elektromobilität. Das Unternehmen hat weltweit über 900 Mitarbeiter, darunter mehr als zwei Drittel in Deutschland. 2012 wurden 115 Millionen Euro umgesetzt, davon mehr als die Hälfte im Export.

    Mennekes ist Mitglied des Vorstandes des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und Mitglied in Ausstellerbeiräten mehrerer Messen der Elektroindustrie.

    Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 76 Mitglieder an, darunter 38 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 38 Messeveranstalter.

  • Wolfgang Goebel

    Im Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Systemgastronomie e.V. (BdS) am 7. Mai 2013 in Wiesbaden stand die Wahl des Präsidiums.

    Über 140 Teilnehmer sprachen BdS-Präsidenten Wolfgang Goebel sowie dem Vizepräsidenten Stefan Kost das Vertrauen aus und bestätigten beide einstimmig im Amt. Auch die weiteren Präsidiumsmitglieder Alexander van Bömmel, Wilfried Cichon, Dr. Thilo auf'm Kamp, Insa Klasing und Marcus Lettschulte wurden einstimmig für eine weitere Amtsperiode gewählt.

    Der bisherige und künftige BdS-Präsident Wolfgang Goebel zog in seiner Rede eine positive Wirtschaftsbilanz 2012. Mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 3 Prozent liege die Branche weit über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Eine Herausforderung sehe er allerdings in der Arbeits- und Fachkräftesicherung. Im Jahr 2011/2012 konnten 16 Prozent von 3.831 Ausbildungsstellen zum/zur Fachmann/Fachfrau der Systemgastronomie nicht besetzt werden. Das Engagement des BdS rund um Nachwuchssicherung müsse daher konsequent fortgesetzt werden. Neben der Teilnahme an Ausbildungsmessen, der Zusammenarbeit mit Berufsschulen und dem Großevent „Teamcup der Systemgastronomie“ habe der BdS nun auch ein Pilotprojekt zur Rekrutierung junger Spanier zusammen mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) gestartet. „Die Branche der Systemgastronomie kann jungen Menschen aus dem In- und dem Ausland als Arbeitgeber vieles bieten. Dies gilt umso mehr für BdS-Mitglieder. (…) Neben den BdS-Tarifverträgen sei die hohe Übernahmequote der Auszubildenden von rund 80 Prozent genannt“, so Goebel.

  • Wolf Matthias Mang / Prof. Dieter Weidemann

    Auf der Mitgliederversammlung von HESSENMETALL am 15. Mai 2013 übergab der langjährige Vorstandsvorsitzende Prof. Dieter Weidemann den Vorsitz an den Familienunternehmer Wolf Matthias Mang. Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL repräsentiert 534 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie mit 122.000 Beschäftigten.

    Wolf Matthias Mang führt gemeinsam mit seiner Frau Simone Weinmann-Mang die Geschäfte des Mitgliedsunternehmens Arno Arnold GmbH, Obertshausen. Es stellt mit knapp 100 Mitarbeitern Industrieabdeckungen für Maschinen her. Ihren Ursprung hatten diese industriellen Faltenbälge in Bandoneons, wie sie die erste Generation des Traditionsunternehmens fertigte. Zugleich ist Mang seit 1995 Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Matthias Oechsler & Sohn GmbH und seit 2000 Aufsichtsratsvorsitzender der im Familienbesitz befindlichen Oechsler AG. Sie fertigt Präzisions-Kunststoffteilen und Baugruppen für die Automobil-, Medizin- und Elektroindustrie. 2.400 Mitarbeiter sind heute in Ansbach und Weißenburg, im chinesischen Taicang und im neuen Werk in Mexiko beschäftigt. Mang ist vielfältig ehrenamtlich engagiert: seit 2006 im Vorstand der Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen von HESSENMETALL, seit 2011 ihr Vorsitzender, seit 2008 als 1. Vizepräsident der IHK Offenbach und seit 1996 als ehrenamtlicher Arbeitsrichter.

    Seit 1993 war Prof. Dieter Weidemann ehrenamtlich Vorsitzender des Vorstandes von HESSENMETALL. Als Ingenieur, Hochschullehrer und Unternehmer hat er 20 Jahre lang sein weites Verständnis und den reichen Erfahrungsschatz in die Verbandsarbeit eingebracht und damit viele neue Impulse gegeben. Entscheidende Weichenstellungen waren: 1999 die Öffnung des Arbeitgeberverbandes für eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung. Und schon 1995 die sich ständig vertiefende Vernetzung mit den rheinland-pfälzischen und saarländischen Arbeitgeberverbänden in M+E MITTE. Diese Arbeitsgemeinschaft mit rd. 1.500 Unternehmen und 415.000 Beschäftigten hat sich bewährt. Sein Denken in größeren Zusammenhängen kam zum Ausdruck in seinem Engagement in den Spitzenverbänden.

    Seit 1992 ist Weidemann Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und bis Oktober 2014 gewählt. Die Spitzenorganisation der freiwillig organisierten Wirtschaft in Hessen repräsentiert 67 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände. Weidemann gehört auch den Präsidien von Gesamtmetall und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an.

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