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Namen sind Nachrichten

  • Hartmut Koch

    Hartmut Koch wird zukünftig den Verband der Wirtschaft Thüringens führen, das beschloss die Mitgliederversammlung am 9. Juli 2013 des VWT einstimmig. Nach dem Ausscheiden Wolfgang Zahns war die Neuwahl des Präsidenten erforderlich geworden. Hartmut Koch ist Geschäftsführer der TIBOR EDV-Consulting GmbH Thüringen, Weimar. Koch war 1993 einer der Gründungsväter des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes Thüringen, dem er seit 2004 als Vorsitzender vorsteht. Seit 2004 gehört er auch dem Präsidium des VWT an. Er gründete 1991 sein eigenes Unternehmen, das im Bildungsbereich tätig ist. Hartmut Koch ist 66 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.



  • Arndt Günter Kirchhoff

    Die Mitgliederversammlung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat am 12. Juni 2013 Arndt Günter Kirchhoff zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten gewählt. Er folgt Dr. Eckart John von Freyend nach, der das Amt seit dem Jahr 2007 innehatte. Diplom-Wirtschaftsingenieur Arndt Günter Kirchhoff, der 1955 in Essen geboren wurde, ist Geschäftsführender Gesellschafter und CEO der KIRCHHOFF Holding GmbH & Co. KG. Die im sauerländischen Iserlohn ansässige Unternehmensgruppe ist mit rund 10.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro eine der bedeutendsten mittelständischen Firmen der Autozuliefererbranche. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurswesens und des Maschinenbaus an der TU Darmstadt war Kirchhoff zunächst Leiter der zentralen Auftragsabwicklung Deutsche Babcock Werke AG, bevor er 1990 Geschäftsführender Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe wurde. Kirchhoff engagiert sich seit langem in Organisationen der Wirtschaft. Er ist u.a. Mitglied der Präsidien von BDI und BDA, Vorstandsmitglied des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Vizepräsident von Metall NRW und Vorstand des Arbeitgeberverbands Olpe.



  • Margret Suckale

    Margret Suckale ist neue Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC). In der Mitgliederversammlung des Verbandes wurde sie am 7. Juni 2013 zur Nachfolgerin von Eggert Voscherau gewählt, der nach acht Jahren an der Spitze des BAVC verabschiedet wurde. Margret Suckale ist Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der BASF SE. Bislang war sie stellvertretende Vorsitzende des BAVC. Margret Suckale dankte ihrem Vorgänger für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement: „Eggert Voscherau hat die Chemie-Sozialpartnerschaft im letzten Jahrzehnt geprägt wie kein anderer.“ Er habe die Chemie-Industrie sicher durch die größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit geführt. Der erste umfassende Demografie-Tarifvertrag in Deutschland sei ebenfalls in seiner Amtszeit vereinbart worden. Mit dem Wittenberg-Prozess der Chemie-Sozialpartner habe er zur Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft beigetragen. „Eggert Voscherau hat dafür gesorgt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine der größten Stärken der chemischen Industrie ist.“



  • Walter Mennekes

    Walter Mennekes (65), Geschäftsführender Gesellschafter der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Kirchhundem, wurde am 04. Juni 2013 zum neuen Vorsitzenden des AUMA_ Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft gewählt. Er ist Nachfolger von Hans-Joachim Boekstegers, Sprecher der Geschäftsführung der MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, Wolfertschwenden/Allgäu, der seit 2007 Vorsitzender des AUMA war.

    Walter Mennekes gehört seit Mai 2000 dem AUMA-Vorstand an. Er übernahm 1975 gemeinsam mit seinem Bruder die Geschäftsführung des Familienunternehmens, das er seit 1991 als alleiniger Geschäftsführer leitet. MENNEKES produziert Industrie-steckvorrichtungen, außerdem Komponenten für die Elektromobilität. Das Unternehmen hat weltweit über 900 Mitarbeiter, darunter mehr als zwei Drittel in Deutschland. 2012 wurden 115 Millionen Euro umgesetzt, davon mehr als die Hälfte im Export.

    Mennekes ist Mitglied des Vorstandes des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und Mitglied in Ausstellerbeiräten mehrerer Messen der Elektroindustrie.

    Dem AUMA gehören als Verband der deutschen Messewirtschaft 76 Mitglieder an, darunter 38 Verbände der ausstellenden und besuchenden Wirtschaft sowie von Serviceunternehmen und 38 Messeveranstalter.



  • Wolfgang Goebel

    Im Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Systemgastronomie e.V. (BdS) am 7. Mai 2013 in Wiesbaden stand die Wahl des Präsidiums.

    Über 140 Teilnehmer sprachen BdS-Präsidenten Wolfgang Goebel sowie dem Vizepräsidenten Stefan Kost das Vertrauen aus und bestätigten beide einstimmig im Amt. Auch die weiteren Präsidiumsmitglieder Alexander van Bömmel, Wilfried Cichon, Dr. Thilo auf'm Kamp, Insa Klasing und Marcus Lettschulte wurden einstimmig für eine weitere Amtsperiode gewählt.

    Der bisherige und künftige BdS-Präsident Wolfgang Goebel zog in seiner Rede eine positive Wirtschaftsbilanz 2012. Mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 3 Prozent liege die Branche weit über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Eine Herausforderung sehe er allerdings in der Arbeits- und Fachkräftesicherung. Im Jahr 2011/2012 konnten 16 Prozent von 3.831 Ausbildungsstellen zum/zur Fachmann/Fachfrau der Systemgastronomie nicht besetzt werden. Das Engagement des BdS rund um Nachwuchssicherung müsse daher konsequent fortgesetzt werden. Neben der Teilnahme an Ausbildungsmessen, der Zusammenarbeit mit Berufsschulen und dem Großevent „Teamcup der Systemgastronomie“ habe der BdS nun auch ein Pilotprojekt zur Rekrutierung junger Spanier zusammen mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) gestartet. „Die Branche der Systemgastronomie kann jungen Menschen aus dem In- und dem Ausland als Arbeitgeber vieles bieten. Dies gilt umso mehr für BdS-Mitglieder. (…) Neben den BdS-Tarifverträgen sei die hohe Übernahmequote der Auszubildenden von rund 80 Prozent genannt“, so Goebel.



  • Wolf Matthias Mang / Prof. Dieter Weidemann

    Auf der Mitgliederversammlung von HESSENMETALL am 15. Mai 2013 übergab der langjährige Vorstandsvorsitzende Prof. Dieter Weidemann den Vorsitz an den Familienunternehmer Wolf Matthias Mang. Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL repräsentiert 534 Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie mit 122.000 Beschäftigten.

    Wolf Matthias Mang führt gemeinsam mit seiner Frau Simone Weinmann-Mang die Geschäfte des Mitgliedsunternehmens Arno Arnold GmbH, Obertshausen. Es stellt mit knapp 100 Mitarbeitern Industrieabdeckungen für Maschinen her. Ihren Ursprung hatten diese industriellen Faltenbälge in Bandoneons, wie sie die erste Generation des Traditionsunternehmens fertigte. Zugleich ist Mang seit 1995 Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Matthias Oechsler & Sohn GmbH und seit 2000 Aufsichtsratsvorsitzender der im Familienbesitz befindlichen Oechsler AG. Sie fertigt Präzisions-Kunststoffteilen und Baugruppen für die Automobil-, Medizin- und Elektroindustrie. 2.400 Mitarbeiter sind heute in Ansbach und Weißenburg, im chinesischen Taicang und im neuen Werk in Mexiko beschäftigt. Mang ist vielfältig ehrenamtlich engagiert: seit 2006 im Vorstand der Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen von HESSENMETALL, seit 2011 ihr Vorsitzender, seit 2008 als 1. Vizepräsident der IHK Offenbach und seit 1996 als ehrenamtlicher Arbeitsrichter.

    Seit 1993 war Prof. Dieter Weidemann ehrenamtlich Vorsitzender des Vorstandes von HESSENMETALL. Als Ingenieur, Hochschullehrer und Unternehmer hat er 20 Jahre lang sein weites Verständnis und den reichen Erfahrungsschatz in die Verbandsarbeit eingebracht und damit viele neue Impulse gegeben. Entscheidende Weichenstellungen waren: 1999 die Öffnung des Arbeitgeberverbandes für eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung. Und schon 1995 die sich ständig vertiefende Vernetzung mit den rheinland-pfälzischen und saarländischen Arbeitgeberverbänden in M+E MITTE. Diese Arbeitsgemeinschaft mit rd. 1.500 Unternehmen und 415.000 Beschäftigten hat sich bewährt. Sein Denken in größeren Zusammenhängen kam zum Ausdruck in seinem Engagement in den Spitzenverbänden.

    Seit 1992 ist Weidemann Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und bis Oktober 2014 gewählt. Die Spitzenorganisation der freiwillig organisierten Wirtschaft in Hessen repräsentiert 67 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände. Weidemann gehört auch den Präsidien von Gesamtmetall und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an.



  • Alfred Gaffal

    Alfred Gaffal ist neuer Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Er wurde am 11. März 2013 von der vbw Mitgliederversammlung auf Vorschlag des vbw Vorstands in dieses Amt gewählt.

    Gaffal folgt Professor Randolf Rodenstock, der nach 13 Jahren nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand. Bereits im Februar 2013 hatte Gaffal von Rodenstock das Amt des Präsidenten der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm übernommen.

    Alfred Gaffal ist nach Erich Sennebogen (1998-2000) und Professor Randolf Rodenstock (2000-2013) der dritte Präsident der vbw, die vor 15 Jahren aus der Fusion des Landesverbands der Bayerischen Industrie (LBI) mit der Vereinigung der Arbeitgeberverbände in Bayern (VAB) entstanden war.

    Der neue vbw Präsident ist seit 2011 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wolf GmbH, einem führenden Hersteller von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Solartechnik. Bis 2011 hatte Gaffal das Unternehmen als Vorsitzender der Geschäftsführung lange Jahre geleitet und zum Erfolg geführt. Zugleich war er von 2006 bis 2011 Mitglied des Vorstands der Centrotec AG, der Muttergesellschaft von Wolf. Die Wolf GmbH hat im Jahr 2012 mit 1.700 Mitarbeitern, davon 1.400 in Deutschland, einen Umsatz von 350 Millionen Euro erwirtschaftet und liefert ihre Produkte in 57 Länder.



  • Oliver Zander

    Oliver Zander ist seit 1. Februar 2013 neuer Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall. Zander folgt auf Gabriele Sons, die im Sommer 2012 als Personalvorstand und Chief Human Resources Officer zur ThyssenKrupp Elevator AG gewechselt war, und den Hauptgeschäftsführer von Südwestmetall, Peer-Michael Dick, der seither den Verband gemeinsam mit der Geschäftsführung von Gesamtmetall geleitet hat. Der 44 Jahre alte Jurist Oliver Zander war zuvor für den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie tätig und hat dort zuletzt als Geschäftsführer die Bereiche Tarif- und Sozialpolitik, Arbeitsrecht und Europäische Sozialpolitik geleitet. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Tarifverhandlungen, war in vielen Organisationen der Bauwirtschaft tätig, unter anderem im Kompetenzzentrum zur Fachkräftesicherung. Zander ist Mitglied im Tarifausschuss beim Bundesminister für Arbeit und Soziales sowie im Beirat für Fragen der Inneren Führung des Bundesministers der Verteidigung. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.



  • Frank Huster

    Seit Jahresbeginn ist Frank Huster neuer Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV). Der 48-jährige Diplom-Volkswirt und gelernte Speditionskaufmann übernimmt das Amt von seinen Vorgängern Dr. Gregor Schild und Heiner Rogge, die den Verband als Doppelspitze führten und zum Ende letzten Jahres in den Ruhestand gegangen sind.



  • Ulrich Grillo

    Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hat den bisherigen Vizepräsidenten Ulrich Grillo in geheimer Abstimmung zum BDI-Präsidenten gewählt. Grillo tritt am 1. Januar 2013 die Nachfolge von Hans-Peter Keitel an, dessen Amtszeit am 31. Dezember 2012 endet. Grillo war seit 2006 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) und seit 2011 Vizepräsident des BDI. Keitel ist seit dem 1. Januar 2009 Präsident des industriellen Dachverbandes. Er wird nach Ablauf seiner Amtszeit satzungsgemäß Vizepräsident des BDI. Grillo, 1959 geboren, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Nach einer Banklehre bei der Deutschen Bank in Duisburg und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Münster stieg er bei der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Arthur Andersen & Co. ins Berufsleben ein. Anschließend wurde er Unternehmensberater bei A. T. Kearney. Danach trat Grillo in die Rheinmetall-Gruppe ein, wo er zuletzt stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall DeTec AG in Ratingen war. Im Jahr 2001 wechselte er in den Vorstand der Grillo-Werke, eines Familienunternehmens in Duisburg, dessen Vorsitz er 2004 übernahm.



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