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PRESSE-INFORMATION Nr. 010/2012

BDA: Deutschland belastet Arbeit nach wie vor zu hoch

Zum OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland erklärt die BDA:
Wir unterstützen die Empfehlung der OECD, zur nachhaltigen Stärkung der Wachstumskräfte in Deutschland die nach wie vor hohe Belastung des Faktors Arbeit zu senken. Insbesondere in der Rentenversicherung können die Beiträge im kommenden Jahr deutlich gesenkt werden. Dieses Potenzial ist zu nutzen und darf nicht durch teure Leistungsausweitungen, wie sie derzeit im Rentendialog in der Diskussion sind, verspielt werden. Das gilt umso mehr, als in der Pflegeversicherung höhere Beiträge drohen.

Die Belastung der Löhne durch Sozialbeiträge ist in Deutschland mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der OECD-Länder. Es ist eine zentrale Reformaufgabe der Politik, die lohnbezogenen Sozialbeiträge kurzfristig zu begrenzen und mittel- und langfristig zu senken. Entlastungen bei den Lohnzusatzkosten tragen dazu bei, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Beschäftigung zu schaffen. Gerade für Geringqualifizierte, die in Deutschland in besonderem Maße von Arbeitslosigkeit betroffen sind, lassen sich die Beschäftigungschancen verbessern, wenn die Arbeitskosten von Sozialbeiträgen entlastet werden.

PRESSE - INFORMATION, 14. Februar 2012

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