kompakt
Mindestarbeitsbedingungengesetz
Nach den am 28. April 2009 in Kraft getretenen Änderungen des Mindestarbeitsbedingungengesetzes (MiArbG) wird in Verbindung mit dem neugefassten Arbeitnehmer-Entsendegesetzes ein staatliches Lohndiktat möglich, mit dem sogar mehrheitlich angewandte Tarifverträge ausgeschaltet werden können. Damit droht eine erhebliche Beschädigung der Tarifautonomie.mehr
Mindestlohn
Die Arbeitgeber sind gegen jede Form gesetzlicher Mindestlöhne und gegen staatliche Tarifzensur. Jeder staatliche Eingriff in die Lohngestaltung beeinträchtigt die Tarifautonomie und setzt das bestehende System der Lohnfindung aufs Spiel. Die Höhe eines gesetzlichen Mindestlohns würde zudem zum Spielball politischer Debatten.mehr
MINT Zukunft schaffen
Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das heute schon als Wachstums-und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz. Ohne Gegenmaßnahmen werden im Jahr 2020 auf zehn Personen im Alter 55 bis 64 mit MINT-Qualifikationen nur sieben entsprechend Qualifizierte 25- bis 34-Jährige kommen. Auch im internationalen Vergleich schneidet Deutschland schlecht ab: Während es im OECD-Durchschnitt unter 100.000 Personen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren rund 1.160 MINT-Absolventen gibt, sind es in Deutschland nur etwa 850.mehr
Mitarbeiterkapitalbeteiligung
Ende April 2008 hat die gemeinsame Arbeitsgruppe aus CDU/CSU und SPD ihren Endbericht „Mehr Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland“ vorgelegt. Damit dokumentiert die Regierungskoalition ihre Absicht, die Mitarbeiterkapitalbeteiligung zu fördern. Allerdings gehen die Vorschläge an den Zielen der Mitarbeiterkapitalbeteiligung weitgehend vorbei.mehr
Moderne Strukturen in der dualen Ausbildung
Damit die duale Ausbildung auch mittel- und langfristig die zentrale Quelle für Fachkräftenachwuchs bleibt, braucht das duale Bildungssystem mehr Flexibilität, Vielfalt, Durchlässigkeit und Transparenz. Dies kann nicht über ein Einheitspflichtmodell geschehen, sondern nur in Form von Optionen für geeignete Berufe und interessierte Branchen. mehr





