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  • Einkommensverteilung

    Bei der Antwort auf die Frage, ob eine Wirtschaftsordnung gerecht ist, orientieren sich Menschen zumeist an der personellen Einkommensverteilung. Je mehr die Einkommen von „Reichen“ und „Armen“ auseinanderdriften, desto stärker ist der Druck auf die Politik, von „oben“ nach „unten“ umzuverteilen. Obwohl in Deutschland der Anteil der Sozialleistungen am Bruttoinlandsprodukt 2011 mit 768 Mrd. Euro knapp 30 Prozent betrug, werden Rufe nach einer Ausweitung des Sozialstaats lauter. Negative Wirkungen einer noch größeren Umverteilung auf die Leistungsbereitschaft des Einzelnen werden dabei häufig übersehen.mehr

  • Erfolgsfaktor Psychische Gesundheit

    Das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten ist ein wichtiges Anliegen der Unternehmen. Eine zunehmende Rolle spielt dabei die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer. Deshalb engagieren sich die Unternehmen, um psychisch bedingte Fehlzeiten und Leistungseinschränkungen ihrer Mitarbeiter zu vermeiden.mehr

  • EU-Sozialpartnervereinbarung zum Elternurlaub

    Die europäischen Sozialpartner BUSINESSEUROPE, EGB (Europäischer Gewerkschaftsbund), CEEP (Europäischer Verband der öffentlichen Arbeitgeber und Unternehmen) und UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein-und Mittelbetriebe) haben am 18. Juni 2009 eine Rahmenvereinbarung über den Elternurlaub unterzeichnet. Das Verhandlungsergebnis, mit dem die bisherige Vereinbarung aus 1998 modernisiert wurde, ist ein positives Beispiel für den erfolgreichen Sozialen Dialog auf europäischer Ebene.mehr

  • Europäische Betriebsräte

    Die 1994 verabschiedete Richtlinie über Europäische Betriebsräte (EBR-Richtlinie) stellt eine wichtige Innovation in der europäischen Gesetzgebung dar. Mit ihr wurden erstmals die betrieblichen Sozialpartner in den Mittelpunkt gestellt, indem sie die Verantwortung für die Einrichtung, das Format, die Aufgabenstellung und die Tätigkeit des Europäischen Betriebsrats oder eines anderen Verfahrens zur grenzüberschreitenden Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer erhalten haben.mehr

  • Europäische Privatgesellschaft

    Die Europäische Kommission hat schon im Jahr 2008 einen Vorschlag für das Statut einer Europäischen Privatgesellschaft (EPG bzw. Europa-GmbH) vorgelegt. Vor allem der Streit um die Vorschriften zur Arbeitnehmerbeteiligung in einer solchen Gesellschaft hat dazu geführt, dass verschiedene Kompromissvorschläge bis heute gescheitert sind.mehr

  • Europäischer Sozialer Dialog

    Der europäische Soziale Dialog ist für die Arbeitgeber mit Blick auf den kontinuierlichen Ausbau der sozialen Dimension des Europäischen Binnenmarkts – und neuerdings auch der Wirtschafts- und Währungsunion – ein wirkungsvolles Instrument, die europäische Sozialpolitik im Sinne der Unternehmen zu beeinflussen und aktiv mitzugestalten. Aus diesem Grund fordern die Arbeitgeber, dass die Sozialpartner sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene angemessen in die neuen Verfahren zur wirtschaftspolitischen Koordinierung („Economic Governance“) im Rahmen des Europäischen Semesters eingebunden werden.mehr

  • Europäisches Semester

    Die europäische Schuldenkrise hat gezeigt, dass es notwendig ist, die Wirtschaft der EU-Staaten global wettbewerbsfähiger zu gestalten und wirtschafts- und fiskalpolitische Fehlentwicklungen in den EU-Mitgliedstaaten frühzeitig zu verhindern. Als Reaktion auf die Krise hat die EU mit dem Gesetzgebungspaket zur fiskal- und wirtschaftspolitischen Steuerung („Sixpack“), dem Euro-Plus-Pakt und dem Fiskalvertrag wichtige neue Instrumente und Verfahren zur engeren wirtschafts-, finanz- und beschäftigungspolitischen Koordinierung eingeführt. Alle Verfahren wurden unter dem Dach des Europäischen Semesters zusammengefasst und zeitlich aufeinander abgestimmt.mehr