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  • Ein-Euro-Jobs

    Richtig eingesetzt können öffentliche Arbeitsgelegenheiten einen Beitrag zur Heranführung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern an Beschäftigung leisten. Die heutige Durchführung unterliegt infolge falscher Vorgaben, weitgehender Intransparenz und immer wieder auftauchender Missbrauchsfälle nicht unerheblichen Bedenken.mehr

  • Einkommensverteilung

    Bei der Antwort auf die Frage, ob eine Wirtschaftsordnung gerecht ist, orientieren sich Menschen zumeist an der personellen Einkommensverteilung. Je mehr die Einkommen von „Reichen“ und „Armen“ auseinanderdriften, desto stärker ist der Druck auf die Politik, von „oben“ nach „unten“ umzuverteilen. Obwohl in Deutschland der Anteil der Sozialleistungen am Bruttoinlandsprodukt 2009 mit 754 Mrd. € knapp 32 % betrug, werden Rufe nach Ausweitung des Sozialstaats lauter. Negative Wirkungen einer noch größeren Umverteilung auf die Leistungsbereitschaft des Einzelnen werden dabei häufig übersehen.mehr

  • Erfolgsfaktor Psychische Gesundheit

    Das Wohlbefinden der Beschäftigten ist ein wichtiges Anliegen der Unternehmen. Eine zunehmende Rolle spielt dabei die psychische Gesundheit im Betrieb als ein bedeutender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg.mehr

  • EU-Arbeitszeitrichtlinie

    Die Arbeitszeitrichtlinie legt die Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten fest, die ein Arbeitnehmer aus Arbeitsschutzgründen bei seiner Tätigkeit einhalten muss. Als Antwort auf kontroverse Urteile des EuGH zur Behandlung des Bereitschaftsdienstes im Rahmen der Arbeitszeitrichtlinie hatte die EU-Kommission im Jahr 2004 einen Vorschlag zur Revision der Arbeitszeitrichtlinie angestoßen. Nachdem der Richtlinienvorschlag mehrere Jahre im Rat blockiert war, haben die Arbeits-und Sozialminister bei ihrer Sitzung im Juni 2008 die von der BDA seit langem geforderte politische Einigung erzielt.mehr

  • Europäische Betriebsräte

    Die 1994 verabschiedete Richtlinie über Europäische Betriebsräte (EBR-Richtlinie) stellt eine wichtige Innovation in der europäischen Gesetzgebung dar. Mit ihr wurden erstmals die betrieblichen Sozialpartner in den Mittelpunkt gestellt, indem sie die Verantwortung für die Einrichtung, das Format, die Aufgabenstellung und die Tätigkeit des Europäischen Betriebsrats oder eines anderen Verfahrens zur grenzüberschreitenden Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer erhalten haben. Mehr als 800 Unternehmen haben auf der Grundlage dieser Richtlinie maßgeschneiderte Vereinbarungen zur grenzüberschreitenden Information und Konsultation der Arbeitnehmer abgeschlossen und erfolgreich in der Praxis umgesetzt.mehr

  • Europäischer Gerichtshof (EuGH)

    Die Aufgaben der Europäischen Union (EU) haben sich seit ihrer Gründung stetig weiterentwickelt. Mit der zunehmenden Verrechtlichung und dem Zuwachs an Aufgaben der EU gewinnt der EuGH an Bedeutung. Er muss dabei die Balance zwischen nationaler Gestaltungssouveränität und notwendiger gemeinschaftsrechtlicher Stringenz wahren. Diese Balance hält er nicht durchweg ein. In einigen Entscheidungen greift das Gericht übermäßig in nationale Umsetzungsspielräume von Richtlinien ein.mehr

  • Europäischer Sozialer Dialog

    Der europäische Soziale Dialog ist für die Arbeitgeber mit Blick auf den kontinuierlichen Ausbau der sozialen Dimension des europäischen Binnenmarktes ein wirkungsvolles Instrument, die europäische Sozialpolitik im Sinne der Unternehmen zu beeinflussen und aktiv mitzugestalten.mehr