Schrift: +-

kompakt

  • Ältere Arbeitnehmer

    Der durch die BDA mit eingeleitete Paradigmenwechsel zu mehr Beschäftigung Älterer zeigt: Mehr Beschäftigung Älterer ist möglich und schon allein wegen der demografi schen Herausforderungen und zunehmender Fachkräfteengpässe auch unabdingbar.mehr

  • Altersarmut

    Altersarmut ist in Deutschland erfreulicherweise selten. Nur 2,6 Prozent aller über 64-Jährigen waren am Jahresende 2011 auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen. Wenn immer mehr Bürger die Angebote zur zusätzlichen Altersvorsorge nutzen, bestehen gute Chancen, dass Altersarmut – trotz sinkendem Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung – auch in Zukunft die Ausnahme bleibt.mehr

  • Antidiskriminierung

    Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat zu neuer Bürokratie, Rechtsunsicherheit und zusätzlichen Kosten für Unternehmen geführt. Bei der Umsetzung der einschlägigen Antidiskriminierungsrichtlinien der EU wurde der arbeitsrechtliche Anwendungsbereich auf das gesamte deutsche Zivilrecht ausgedehnt, z. B. auch auf den Abschluss von Kauf-, Miet- und Versicherungsverträgen. Genau hierfür gelten die Richtlinien in großen Teilen aber nicht. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass die Richtlinienumsetzung keine ausgewogene Balance zwischen der verfassungsrechtlich geschützten Vertragsfreiheit und dem Verbot unrechtmäßiger Diskriminierung herstellt.mehr

  • Arbeitnehmerdatenschutz

    Deutschland verfügt über ein hohes Datenschutzniveau. Dies gilt auch für das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die gesetzlichen Regelungen sind aber teilweise nur schwer durchschaubar. Bei einer Neugestaltung des rechtlichen Rahmens, müssen daher transparente und praxistaugliche Vorschriften geschaffen werden. Zuerst aber sollte der Fokus auf die europäische Datenschutzgrundverordnung gelegt werden, um überflüssige Doppelarbeit auf europäischer und nationaler Ebene zu vermeiden. Vor Abschluss des europäischen Gesetzgebungsverfahrens ist es nicht sinnvoll, über neue nationale Regelungen zu diskutieren. Dies ist zu Recht auch im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD so festgelegt.mehr

  • Arbeitskosten

    Deutschland ist und bleibt ein Hochlohnland. Durchschnittlich 31 Euro mussten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft im Jahr 2012 für eine geleistete Arbeitsstunde zahlen. Eine Arbeitsstunde in Deutschland war damit um 32 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt. Im Verarbeitenden Gewerbe kostete eine Arbeitsstunde durchschnittlich 35,20 Euro. Eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie war damit sogar 47 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt.mehr

  • Arbeitslosengeld II

    Mit der Fürsorgeleistung Arbeitslosengeld II wurde ein wirksames Schutzsystem vor Armut errichtet, das jedem Hilfebedürftigen und seiner Familie eine menschenwürdige Existenz sichert. Allerdings besteht gerade im Bereich Arbeitslosengeld II noch erheblicher Aktivierungs- und Verbesserungsbedarf, um die weiterhin viel zu hohe Langzeitarbeitslosigkeit erfolgreich zu bekämpfen.mehr

  • Arbeitslosenversicherung

    Die Arbeitslosenversicherung wird immer noch von gesetzlichen Fehlanreizen zum Verharren in Arbeitslosigkeit belastet. Diese müssen ebenso abgebaut werden, wie die milliardenschweren gesamtgesellschaftlichen Ausgaben, die der Gesetzgeber zu Unrecht den Beitragszahlern auferlegt hat.mehr

  • Arbeitszeit

    Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit brauchen die Betriebe mehr Gestaltungsspielräume auch beim Arbeitszeitvolumen. Wichtig ist es daher, die Arbeitszeitregelungen weiter zu differenzieren.mehr

  • Arbeitszeitkonten

    Arbeitszeitkonten sind ein integraler Bestandteil der betrieblichen Personalpolitik und aus Unternehmen und Betrieben nicht wegzudenken. Dies gilt insbesondere für Konten, mit denen schwankende Auftragslagen ausgeglichen werden sollen (Flexikonten). Sie sind in den Unternehmen weit verbreitet und können helfen, Nachfrageschwankungen ohne Arbeitsplatzverluste auszugleichen. Auch Konten, mit denen langfristige Ziele, insbesondere die individuelle und betriebliche Gestaltung des Erwerbslebens geplant werden (Lebensarbeitszeitkonten), nehmen an Bedeutung zu. Die gesetzlichen Vorgaben für solche Lebensarbeitszeitkonten müssen von bürokratischem Ballast befreit werden.mehr

  • Ausbildungsmarkt

    Betriebliche Ausbildung ist aufgrund ihrer Bedarfs- und Praxisorientierung Garant für gut qualifi zierten Fachkräftenachwuchs. Sie steht aber vor Herausforderungen, v. a. durch die demografische Entwicklung.mehr

  • Ausbildungspakt

    Der „Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftesicherung“, der erstmals 2004 zwischen Bundesregierung und Wirtschaft abgeschlossen wurde, hat trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen zu einer deutlichen Verbesserung der Situation auf dem Ausbildungsmarkt beigetragen. Das zentrale Ziel des Pakts, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten, konnte erfüllt werden.mehr