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Ältere Arbeitnehmer
Der Kurswechsel hin zu mehr Beschäftigung Älterer und einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist erfolgreich. Es ist im ureigenen Interesse der Unternehmen in Deutschland die Leistungsfähigkeit Älterer gezielt zu nutzen.mehr
Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen
Die Erstreckung von Tarifnormen durch AVE auf nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer muss die Ausnahme in dem durch die Koalitionsfreiheit geprägten Tarifvertragssystem sein. Zur Koalitionsfreiheit gehört mit der Tarifautonomie auch das Recht, nicht Mitglied einer Koalitionspartei zu sein und keine Tarifverträge abzuschließen.mehr
Altersarmut
Altersarmut ist in Deutschland erfreulicherweise selten. Nur rund 2 % aller über 64-jährigen sind auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewiesen. Wenn immer mehr Bürger die Angebote zur zusätzlichen Altersvorsorge nutzen, bestehen gute Chancen, dass Altersarmut – trotz sinkendem Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung – auch in Zukunft die Ausnahme bleibt.mehr
Antidiskriminierung
Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sind die vier so genannten Antidiskriminierungsrichtlinien in das deutsche Recht umgesetzt worden. Für die Richtlinien gab es keinen sachlichen Anlass. Hinter den Richtlinien stand allein der Wille, ein politisches Signal zu setzen. Solche Symbolgesetzgebung führt zu massiver Rechtsunsicherheit. Die Bundesregierung hätte daher allein durch ihr Veto diese Richtlinien verhindern können und müssen. Eingriffe solcher Regulierungstiefen sind der deutschen Zivilrechtsordnung fremd und mit der Vertragsfreiheit nicht zu vereinbaren.mehr
Arbeitnehmer-Entsendegesetz
Die am 24. April 2009 in Kraft getretene Neufassung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes ermöglicht in Verbindung mit dem geänderten Mindestarbeitsbedingungengesetz nicht nur ein sehr weitgehendes staatliches Lohndiktat. Es sollen sogar mehrheitlich angewandte Tarifverträge ausgeschaltet werden können. Dies ist eine erhebliche Gefahr für die Tarifautonomie.mehr
Arbeitskosten
Mit durchschnittlich 30,90 Euro je geleistete Arbeitsstunde im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag Deutschland bei den Arbeitskosten im Jahr 2009 bis zu 36 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Im Verarbeitenden Gewerbe kostete eine Arbeitsstunde durchschnittlich 35,60 Euro.mehr
Arbeitslosengeld II
Die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zumArbeitslosengeld II war als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfung der weiterhin viel zu hohen Langzeitarbeitslosigkeit unerlässlich. Fortbestehende Konstruktionsfehlermüssen aber schnellstens beseitigt werden.mehr
Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung wird immer noch von massiven gesetzlichen Fehlanreizen zum Verharren in Arbeitslosigkeit belastet. Diese müssen ebenso abgebaut werden, wie die milliardenschweren gesamtgesellschaftlichen Ausgaben, die der Gesetzgeber zu Unrecht den Beitragszahlern auferlegt hat.mehr
Arbeitszeit
Die durchschnittliche tarifliche Arbeitszeit in Deutschland gehört weltweit zu den kürzesten. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei zunehmender Globalisierung brauchen die Betriebe daher mehr Gestaltungsspielräume auch beim Arbeitszeitvolumen.mehr
Ausbildungsmarkt
Betriebliche Ausbildung ist aufgrund ihrer Bedarfs- und Praxisorientierung Garant für gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs. Sie steht aber vor Herausforderungen, v.a. durch strukturelle wirtschaftliche Änderungen und die demografische Entwicklung.mehr
Ausbildungspakt
Der Ausbildungspakt, der 2004 zwischen Bundesregierung und Wirtschaft für 3 Jahre abgeschlossen wurde und in 2007 bis 2010 verlängert wurde, hat zu einer deutlichen Verbesserung der Situation auf dem Ausbildungsmarkt beigetragen. Die Herausforderungen bleiben aber mit geburtenstarken Jahrgängen in den alten Bundesländern in den nächsten Jahren bestehen. Ziel des Paktes bleibt es daher weiterhin, in enger Zusammenarbeit mit den Ländern allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten. mehr





