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  • Niedriglohnbereich: Sprungbrett in Beschäftigung

    Für viele Menschen ist eine einfache, entsprechend geringer entlohnte Tätigkeit die einzige Chance auf einen Einstieg in Beschäftigung, Teilhabe und Aufstieg. Den Niedriglohnbereich als Armutsrisiko zu diffamieren und mit gesetzlichen Mindestlöhnen zu „bekämpfen“ würde sie regelrecht vom Arbeitsmarkt aussperren.

  • Rente mit 67 notwendig und sinnvoll

    Die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre ist sowohl renten- als auch arbeitsmarktpolitisch notwendig und sinnvoll. Diese wegweisende Rentenreform von 2007 darf weder zurückgenommen noch weiter verwässert werden.

  • Riester-Rente: Wichtige Vorsorge für das Alter

    Mittlerweile 15,6 Mio. Bürger sorgen mit einem Riester-Vertrag für das Alter vor und die Zahl der abgeschlossenen Verträge steigt weiter. Diese Vorsorgebereitschaft ist erfreulich, denn zur Erhaltung des Lebensstandards im Alter ist eine zusätzliche Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rentenversicherung unverzichtbar. Zu Recht haben sich die Riester-Sparer nicht von der größtenteils unberechtigten Kritik an der Riester-Rente verunsichern lassen.

  • Teilzeit weiterhin flexibel handhaben

    Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wünschen sich Flexibilität im Berufsleben. Hintergründe dafür sind bessere Voraussetzungen, um Familie und Beruf bei der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen in Einklang zu bringen oder einfach eine individuelle Lebensplanung umsetzen zu können. Teilzeitbeschäftigung kann ein Weg sein, diese Wünsche umzusetzen. Sie gibt Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Sie fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig ist Teilzeit ein Element für den Arbeitgeber, betrieblich passgenau Arbeitsabläufe und die Arbeitsorganisation im Unternehmen flexibel zu gestalten.

  • Whistleblowing – neue Gesetze überflüssig!

    Der Begriff Whistleblowing bezeichnet im Arbeitsrecht die Information Dritter durch Beschäftigte über tatsächliche oder angebliche Missstände, von denen sie an ihrem Arbeitsplatz erfahren. Einzelne fordern, dies generell durch ein Gesetz zu regeln. Eine solche gesetzliche Regelung ist überflüssig und gefährlich. Die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag prüfen, ob internationale Vorgaben hinreichend umgesetzt sind. Da es keine verpflichtenden internationalen Vorgaben gibt, gesetzgeberisch tätig zu werden, darf dies kein neues Gesetz nach sich ziehen.

  • Wir bilden aus!

    In der Fachkräftediskussion wird der Wirtschaft oft entgegen gehalten, selbst an Fachkräfteengpässen schuld zu sein, etwa weil sie zu wenig ausbilde. Dabei werden irreführende oder falsche Behauptungen u. a. zum Bewerbermangel oder zur Ausbildungsbeteiligung der Betriebe aufgestellt.

  • Wirtschaft und Ethik - kein Widerspruch!

    In der öffentlichen Debatte werden Wirtschaft und Ethik häufig als Gegensätze dargestellt. Unternehmen wird Ignoranz gegenüber sozialen, ökologischen und humanitären Fragen vorgeworfen. Stellenabbau trotz Gewinnen und hohe Managergehälter werden als Beleg für rücksichtsloses Profitstreben angeführt. Dies wird durch falsche – oft auf Irrtümern und Missverständnissen beruhende – Behauptungen befördert.

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