argumente
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Arbeit statt Armut
In der Diskussion um Armut in Deutschland werden immer wieder Forderungen nach gesetzlichen Mindestlöhnen und zusätzlichen Sozialleistungen laut. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, dass dies der falsche Weg zur Armutsbekämpfung wäre.
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Arbeitsbedingungen in Deutschland
Mit ihrer Kampagne „Gute Arbeit“ versuchen die Gewerkschaften neue arbeitsrechtliche Regulierung zu erreichen, z. B. Mindestlöhne oder einen weiteren Ausbau der Mitbestimmung. Befremdlich dabei ist, dass zur Legitimation der eigenen Forderungen bewusst eine negativ verzerrende Darstellung der Arbeitsbedingungen in Deutschland gewählt wird.
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Arbeitsplätze statt Mindestlohn
In der Diskussion über gesetzliche Mindestlöhne wird immer wieder ein falsches Bild vom Mindestlohn als Allheilmittel gegen das vermeintliche Massenphänomen von Armutslöhnen gezeichnet.
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Bachelor kommt in den Unternehmen an
In der Diskussion um den Bologna-Prozess wird insbesondere die Arbeitsmarktakzeptanz der Bachelor-Absolventen in Frage gestellt. Darüber hinaus seien drei Jahre Studium deutlich zu kurz für den Erwerb eines akademisch hochwertigen berufsbefähigenden Abschlusses und der Diplom-Ingenieur dürfe als weltweit anerkannte Marke nicht aufgegeben werden.
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Chancen der Globalisierung nutzen
Unternehmen und Konsumenten profitieren weltweit von der Verflechtung der Produktionsketten und der Absatzmärkte. Durch sie werden Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen. Nicht Protektionismus, sondern Kooperation und vertiefte internationale Arbeitsteilung bieten nachhaltige Wachstumsperspektiven.
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Deutsche Exportstärke – schlecht für Europa?
Deutschlands Exportstärke kann Europa aus der Krise helfen. Der Außenhandel ist und bleibt wichtigster Wachstumstreiber für die größte Volkswirtschaft Europas. Weil Deutschland auf Ausrüstungsgüter spezialisiert ist und Vorleistungsgüter weiterverarbeitet, profitieren auch die Handelspartner.
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Flexible Beschäftigungsformen schaffen Arbeit
Flexible Beschäftigungsformen wie Teilzeitarbeit, Zeitarbeitsverhältnisse, geringfügige oder befristete Beschäftigung haben als moderne Instrumente des Personaleinsatzes an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Zeitarbeit hat vielen Arbeitslosen den Weg zurück in den Arbeitsmarkt geebnet. Dennoch werden flexible Beschäftigungsverhältnisse oft als „atypisch“ oder „prekär“ diffamiert.
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Frauen in Führungspositionen
Frauen stellen inzwischen den größeren Anteil der Abiturienten und Hochschulabsolventen in Deutschland und streben auch im Beruf nach neuen Herausforderungen. Allerdings kommt dieses Potential noch nicht in allen Bereichen des Berufslebens zu seiner vollen Entfaltung. Beim Anteil von Frauen in Führungspositionen, vor allem in Vorständen und Aufsichtsräten, gibt es Nachholbedarf. Gesetzliche Vorgaben sind aber der falsche Weg.
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Kombi-Einkommen verbessert Teilhabechancen
In der Diskussion über gesetzliche Mindestlöhne und die Wirkungen der Arbeitsmarktreformen werden häufig falsche Behauptungen zur Kombi-Einkommensregelung für Arbeitslosengeld-II-Bezieher aufgestellt. Die rd. 1,2 Mio. abhängig beschäftigten „Aufstocker“, die ein Kombi-Einkommen aus Erwerbseinkommen und ergänzendem Arbeitslosengeld II beziehen, werden als Beleg für angeblich massenhaftes Lohndumping angeführt.
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Mythos Entgeltdiskriminierung – Skandal fällt aus
Frauen und Männer gehen im Beruf noch immer sehr unterschiedliche Wege, was sich vor allem auch auf Einkommens und Karrierechancen auswirkt. Deshalb erzielen Frauen in Deutschland im Durchschnitt gesamtwirtschaftlich betrachtet ein um 22 Prozent geringeres Gehalt (Statistisches Bundesamt, 2013) als Männer. Aufgrund dieser Zahlen wird der Mythos genährt, Frauen würden aufgrund ihres Geschlechts geringer bezahlt. Dieser Diskriminierungsvorwurf blendet aus, dass eine Vielzahl struktureller Ursachen für die Einkommenssituation von Frauen verantwortlich ist.





