Schule
Schulqualität verbessern, Ausbildungsreife sichern
Um die Ausbildungsreife aller Schüler sicherzustellen, brauchen Schulen mehr Selbstständigkeit, bessere Qualität in Bildung und Erziehung, gute Lehrkräfte und engagierte Partner.
Kinder mit schlechten Startchancen bleiben in der Schullaufbahn oft zurück und werden nicht immer ausreichend gefördert. Unternehmen stellen nicht nur inhaltliche Mängel, sondern auch Verhaltensdefizite und eine fehlende Berufsorientierung bei den Schulabgängern fest. Ziel muss es deshalb sein, die Ausbildungsreife der Schulabgänger sicherzustellen und im internationalen Vergleich wieder einen Spitzenplatz zu erreichen. Jeder Jugendliche soll zu einem Schulabschluss geführt werden und seine Begabungen bestmöglich entfalten können. Wir brauchen in Deutschland jedes Talent und alle Nachwuchskräfte.
Die Schule muss sich am Bildungserfolg der Schüler orientieren und auch messen lassen. Die neuen Formen des selbstständigen Lernens, des Differenzierens innerhalb der Gruppe und des fachübergreifenden Unterrichts müssen stärker genutzt werden. Die jungen Menschen sind – in Zusammenarbeit mit den Eltern - zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten mit Selbstvertrauen und Teamfähigkeit zu entwickeln. Mehr Ganztagsschulen sind notwendig, um die individuelle Förderung der Schüler zu verbessern.
Schulen mehr Selbstständigkeit geben
Mehr Selbstständigkeit der Schulen ist ein Schlüssel zu mehr Qualität und zu individueller Förderung der Kinder und Jugendlichen. Schulen sollen ihr eigenes Profil bilden, Lehrkräfte aussuchen, Verträge schließen, mit Partnern kooperieren und ihr Budget verwalten können. Die Selbstständige Schule überprüft systematisch die Qualität ihrer Leistungen und verbessert sich kontinuierlich weiter. Verbindliche Bildungsstandards sind ein entscheidender Hebel für mehr Schulqualität, insbesondere zur Anhebung der untersten Leistungsstufe. Die bundesweiten Standards müssen konsequent umgesetzt und Fortschritte überprüft werden. Schulen brauchen dabei mehr Unterstützung und Beratung, um selbst einen Prozess der Qualitätskontrolle und -verbesserung zu starten. Die Bildungsverwaltung muss dabei zum wirklichen Dienstleister werden. Die Zuteilung der Ressourcen an die Schule muss sich an der Kopfzahl der Schüler statt am Klassenteiler und an einem Sozialindex für Schulen mit schwierigeren Bedingungen orientieren.
Lehrkräfte und Schulleitungen adäquat ausbilden
Lehrerinnen und Lehrer haben eine Schlüsselrolle für die Qualität der Bildungsarbeit. Für ihre verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe brauchen sie eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung. Neben Fachwissen sind mehr psychologische, pädagogische, diagnostische, methodische und didaktische Kompetenzen als bisher erforderlich. Wir setzen uns für den „Master of Education“ als Studienabschluss ein. Mit dem „Bachelor of education“ muss eine Tätigkeit im Berufsfeld Schule und Bildung unterhalb des Lehrberufs möglich sein. Auch Schulleitungen müssen auf ihre Hauptaufgaben – Mitarbeiterführung und Qualitätsentwicklung – adäquat vorbereitet werden. Sie brauchen Qualifikationsangebote in Schulmanagement, Führung und Personalentwicklung.
Schule und Wirtschaft kooperieren
Junge Menschen brauchen auch Kenntnisse über ökonomische Zusammenhänge sowie Abläufe und Strukturen der Arbeitswelt aus erster Hand. Das bundesweite Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT fördert den persönlichen und direkten Austausch zwischen Schulen und Unternehmen, um Wirtschaft für die Jugendlichen greifbar zu machen. In rund 450 Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT arbeiten Schulen und Betriebe zusammen. Regelmäßige Praktika für Schüler und Lehrkräfte, Betriebserkundungen, Erfahrungsberichte und direkte Kooperationen vermitteln den Jugendlichen Einblicke in die berufliche Praxis. Zur Berufsvorbereitung gehört auch die Vermittlung von ökonomischem Wissen – am besten in einem eigenständigen Unterrichtsfach Wirtschaft – und eine Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächer. Dazu will die Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ beitragen.
Die Schule muss sich am Bildungserfolg der Schüler orientieren und auch messen lassen. Die neuen Formen des selbstständigen Lernens, des Differenzierens innerhalb der Gruppe und des fachübergreifenden Unterrichts müssen stärker genutzt werden. Die jungen Menschen sind – in Zusammenarbeit mit den Eltern - zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten mit Selbstvertrauen und Teamfähigkeit zu entwickeln. Mehr Ganztagsschulen sind notwendig, um die individuelle Förderung der Schüler zu verbessern.
Schulen mehr Selbstständigkeit geben
Mehr Selbstständigkeit der Schulen ist ein Schlüssel zu mehr Qualität und zu individueller Förderung der Kinder und Jugendlichen. Schulen sollen ihr eigenes Profil bilden, Lehrkräfte aussuchen, Verträge schließen, mit Partnern kooperieren und ihr Budget verwalten können. Die Selbstständige Schule überprüft systematisch die Qualität ihrer Leistungen und verbessert sich kontinuierlich weiter. Verbindliche Bildungsstandards sind ein entscheidender Hebel für mehr Schulqualität, insbesondere zur Anhebung der untersten Leistungsstufe. Die bundesweiten Standards müssen konsequent umgesetzt und Fortschritte überprüft werden. Schulen brauchen dabei mehr Unterstützung und Beratung, um selbst einen Prozess der Qualitätskontrolle und -verbesserung zu starten. Die Bildungsverwaltung muss dabei zum wirklichen Dienstleister werden. Die Zuteilung der Ressourcen an die Schule muss sich an der Kopfzahl der Schüler statt am Klassenteiler und an einem Sozialindex für Schulen mit schwierigeren Bedingungen orientieren.
Lehrkräfte und Schulleitungen adäquat ausbilden
Lehrerinnen und Lehrer haben eine Schlüsselrolle für die Qualität der Bildungsarbeit. Für ihre verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe brauchen sie eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung. Neben Fachwissen sind mehr psychologische, pädagogische, diagnostische, methodische und didaktische Kompetenzen als bisher erforderlich. Wir setzen uns für den „Master of Education“ als Studienabschluss ein. Mit dem „Bachelor of education“ muss eine Tätigkeit im Berufsfeld Schule und Bildung unterhalb des Lehrberufs möglich sein. Auch Schulleitungen müssen auf ihre Hauptaufgaben – Mitarbeiterführung und Qualitätsentwicklung – adäquat vorbereitet werden. Sie brauchen Qualifikationsangebote in Schulmanagement, Führung und Personalentwicklung.
Schule und Wirtschaft kooperieren
Junge Menschen brauchen auch Kenntnisse über ökonomische Zusammenhänge sowie Abläufe und Strukturen der Arbeitswelt aus erster Hand. Das bundesweite Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT fördert den persönlichen und direkten Austausch zwischen Schulen und Unternehmen, um Wirtschaft für die Jugendlichen greifbar zu machen. In rund 450 Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT arbeiten Schulen und Betriebe zusammen. Regelmäßige Praktika für Schüler und Lehrkräfte, Betriebserkundungen, Erfahrungsberichte und direkte Kooperationen vermitteln den Jugendlichen Einblicke in die berufliche Praxis. Zur Berufsvorbereitung gehört auch die Vermittlung von ökonomischem Wissen – am besten in einem eigenständigen Unterrichtsfach Wirtschaft – und eine Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächer. Dazu will die Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ beitragen.
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