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PRESSE-INFORMATION Nr. 001/2012

BDA: Rente mit 67 unverzichtbar, um Finanzierbarkeit der Renten zu sichern

Zum Start der Rente mit 67 erklärt die BDA:

Die Rente mit 67 ist unverzichtbar, um die Finanzierbarkeit der Renten zu sichern. Die schrittweise Anhebung des Rentenalters ist angesichts der steigenden Lebenserwartung entscheidend, um die Rentenversicherung zukunftsfest zu machen.

Ausnahmen von der Rente mit 67, wie sie der Gesetzgeber für besonders langjährig Versicherte und damit Bezieher hoher Renten zugelassen hat, sind ein schwerer Fehler. Sie werden die Rentenversicherung langfristig zwei Milliarden Euro jährlich kosten. Dieses Rentenprivileg ist sozialpolitisch falsch.

Die schrittweise Anhebung des Rentenalters ist zumutbar: Ältere Arbeitnehmer sind heute meist fit genug, um länger erwerbstätig zu sein. Wer das gesundheitlich nicht leisten kann, hat auch weiterhin die Möglichkeit, vorzeitig in Rente gehen.

In den Betrieben werden Ältere auch wegen des zunehmenden Fachkräftemangels immer häufiger beschäftigt. So hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen im Alter von 60 bis 64 Jahren in den letzten zehn Jahren auf über 1,2 Millionen verdoppelt.

PRESSE - INFORMATION Nr. 001/2012, 02. Januar 2012

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