Familienpolitik / Chancengleichheit
Frauen in der Wirtschaft immer erfolgreicher
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wesentlicher Bestandteil von Chancengleichheit. Nicht zuletzt die demografische Entwicklung sowie der Fachkräftemangel erfordern ein schnelles Handeln von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Unternehmen reagieren mit einer auf Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ausgerichteten betrieblichen Personalpolitik.
Junge Frauen haben eigene Vorstellungen wie ihr persönlicher Lebensweg verlaufen soll. Frauen wollen eine gute Ausbildung absolvieren, finanziell unabhängig sein und sich nicht zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen. Sie wollen berufliche Ziele mit privaten Wünschen vereinen.
Im Berufsleben werden Frauen immer erfolgreicher. Die Frauenerwerbsquote in Deutschland steigt seit Jahren und liegt damit über dem Durchschnitt der EU-27-Staaten von rund 58,5 Prozent. Immer mehr Frauen werden Unternehmerinnen. Mittlerweile sind rund ein Drittel aller Selbstständigen in Deutschland Frauen und etwa 28 Prozent aller Führungspositionen mit Frauen besetzt. Allerdings stellen sich die Fortschritte nur langsam ein, wofür es komplexe und vielfältige Ursachen gibt.
Ursachen und Hemmnisse angehen
Ein wesentliches Hemmnis für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit für die Erwerbstätigkeit von Frauen ist der Mangel an ausreichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Ganztagsschulangeboten. Auch gesellschaftliche Rollenbilder, welche die Familien- und Erziehungsarbeit als vorrangige Aufgabe der Frauen sehen, prägen noch stark das Erwerbsverhalten vieler Frauen. Fehlanreize in der Familienpolitik führen dazu, dass Frauen öfter und länger ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen und anschließend oftmals nur in geringem Umfang in Teilzeit zurückkehren. Damit kommen Frauen auf der Karriereleiter vielfach gar nicht erst so weit voran, um in der Auswahl für eine Führungsposition zur Verfügung zu stehen. Erschwerend wirkt aber auch das einseitige Studien- und Berufswahlspektrum von Frauen. 70 Prozent der Berufsanfängerinnen entscheiden sich für nur 20 von 350 Ausbildungsberufen. Auch im Studium belegen die meisten Frauen noch geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Fächer. Dabei bietet das gesamte Spektrum an Ausbildungsberufen und Studiengängen, insbesondere mit technischem oder naturwissenschaftlichem Bezug, noch viel größere Entwicklungsmöglichkeiten. Durch den Fachkräftemangel bieten technische und naturwissenschaftliche Berufe besonders gute Perspektiven.
Vielseitiges Engagement der Wirtschaft für Chancengleichheit
Die BDA und ihre Mitglieder unterstützen Eltern beim Wiedereinstieg und im Erwerbsleben durch zahlreiche Projekte und Initiativen. Das Engagement setzt mitunter frühzeitig und noch vor der Berufswahl an. Dies belegt die zum 4. Mal veröffentlichte Bilanz Chancengleichheit. Zu den Initiativen zählen z. B. der Girl’s Day, die Initiative „MINT Zukunft schaffen“, das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT oder auch die Bundesinitiative „Gleichstellen“. Bei letzterem sind Unternehmen vor allem bei der Aufstiegsförderung von Frauen aktiv.
Die Unternehmen haben die Bedeutung einer auf Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ausgerichteten betrieblichen Personalpolitik erkannt. In Zeiten des demografischen Wandels ist dies vor allem für kleine und mittlere Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wichtig. Heute bieten fast 100 Prozent der Unternehmen in Deutschland Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie an, z. B. im Bereich einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung oder beim beruflichen Wiedereinstieg. Mentoringprogramme und Coachings haben sich bei der Unterstützung des beruflichen Aufstiegs von Frauen inzwischen ebenfalls etabliert.
Ursachen und Hemmnisse angehen
Ein wesentliches Hemmnis für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit für die Erwerbstätigkeit von Frauen ist der Mangel an ausreichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Ganztagsschulangeboten. Auch gesellschaftliche Rollenbilder, welche die Familien- und Erziehungsarbeit als vorrangige Aufgabe der Frauen sehen, prägen noch stark das Erwerbsverhalten vieler Frauen. Fehlanreize in der Familienpolitik führen dazu, dass Frauen öfter und länger ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen und anschließend oftmals nur in geringem Umfang in Teilzeit zurückkehren. Damit kommen Frauen auf der Karriereleiter vielfach gar nicht erst so weit voran, um in der Auswahl für eine Führungsposition zur Verfügung zu stehen. Erschwerend wirkt aber auch das einseitige Studien- und Berufswahlspektrum von Frauen. 70 Prozent der Berufsanfängerinnen entscheiden sich für nur 20 von 350 Ausbildungsberufen. Auch im Studium belegen die meisten Frauen noch geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Fächer. Dabei bietet das gesamte Spektrum an Ausbildungsberufen und Studiengängen, insbesondere mit technischem oder naturwissenschaftlichem Bezug, noch viel größere Entwicklungsmöglichkeiten. Durch den Fachkräftemangel bieten technische und naturwissenschaftliche Berufe besonders gute Perspektiven.
Vielseitiges Engagement der Wirtschaft für Chancengleichheit
Die BDA und ihre Mitglieder unterstützen Eltern beim Wiedereinstieg und im Erwerbsleben durch zahlreiche Projekte und Initiativen. Das Engagement setzt mitunter frühzeitig und noch vor der Berufswahl an. Dies belegt die zum 4. Mal veröffentlichte Bilanz Chancengleichheit. Zu den Initiativen zählen z. B. der Girl’s Day, die Initiative „MINT Zukunft schaffen“, das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT oder auch die Bundesinitiative „Gleichstellen“. Bei letzterem sind Unternehmen vor allem bei der Aufstiegsförderung von Frauen aktiv.
Die Unternehmen haben die Bedeutung einer auf Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ausgerichteten betrieblichen Personalpolitik erkannt. In Zeiten des demografischen Wandels ist dies vor allem für kleine und mittlere Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wichtig. Heute bieten fast 100 Prozent der Unternehmen in Deutschland Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie an, z. B. im Bereich einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung oder beim beruflichen Wiedereinstieg. Mentoringprogramme und Coachings haben sich bei der Unterstützung des beruflichen Aufstiegs von Frauen inzwischen ebenfalls etabliert.
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