Beschäftigung Älterer
Beschäftigung Älterer ist eine Erfolgsstory
Der durch die BDA angestoßene politische Paradigmenwechsel weg von einer Politik der Frühverrentung und hin zu einer höheren Beschäftigung Älterer ist erfolgreich.. In den letzten zehn Jahren ist die Erwerbstätigenquote Älterer um mehr als die Hälfte gestiegen – von 37,6 Prozent im Jahr 2000 auf 59,9 Prozent im Jahr 2011. Heute haben bereits zwei Drittel der 60- bis 64-Jährigen, die arbeitsfähig sind und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wollen, einen solchen Arbeitsplatz. Damit ist auch das 50-Prozent-Quorum, das sich die SPD als Voraussetzung für die „Rente mit 67“ gesetzt hat, lange erfüllt. Dieser erfreuliche Trend muss weiter verstetigt werden.
Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitnehmer ist – beschäftigungsförderliche gesetzliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt – möglich und ist angesichts wachsender Fachkräfteengpässe und des voranschreitenden demografischen Wandels unverzichtbar. Die Unternehmen in Deutschland sind künftig noch stärker auf das Erfahrungswissen älterer Arbeitnehmer angewiesen. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt und setzen sich im Rahmen einer demografiefesten Personalpolitik aktiv für ältere Mitarbeiter ein. Die von der Politik in den letzten Jahren auf den Weg gebrachten Reformen zur Beseitigung von Frühverrentungsanreizen in der Arbeitslosen- und Rentenversicherung sowie die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters waren wichtige Signale für mehr Beschäftigung Älterer. Damit sich der positive Trend bei der Beschäftigung Älterer fortsetzt, sind weitere Maßnahmen erforderlich.
Rahmenbedingungen weiter verbessern
Notwendig ist eine verlässliche Politik, die klare Signale und Rahmenbedingungen für alle Akteure setzt: Nicht nur die Unternehmen, auch die Arbeitnehmer müssen noch stärker dafür sensibilisiert werden, dass eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ohne Alternative ist. Deshalb darf an der Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre kein Zweifel gelassen werden. Richtige Reformen dürfen nicht zurückgenommen werden, wie dies mit der 2008 erneut verlängerten, arbeitsmarktpolitisch kontraproduktiven Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere geschehen ist, sondern müssen im Gegenteil gezielt fortgesetzt werden. Nur wenn die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer nicht schwieriger und teurer als die jüngerer ist, gibt es keine falschen Anreize, Jüngere zu bevorzugen. Der bereits erfolgreich eingeschlagene Weg zum Abbau von Senioritätsprivilegien in Tarifverträgen, welche allein aufgrund des Alters des Arbeitnehmers zusätzliche Vergünstigungen gewähren und sich oft als Hindernis für die Neueinstellung älterer Arbeitnehmer erweisen, muss daher konsequent fortgesetzt werden.
Hinreichende Flexibilität ohne neue Frühverrentungsanreize sicherstellen
Da es trotz aller Anstrengungen nicht immer gelingen wird, Arbeitnehmer bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze aktiv im Erwerbsleben zu halten, muss ein Ausbau der Beschäftigung Älterer auch in Zukunft durch flexible, individuelle Rentenübergänge flankiert werden. Dabei muss aber auf Kostenneutralität geachtet und es dürfen keine neuen subventionierten Frühverrentungswege eröffnet werden. Die Vorschläge der BDA zur Förderung flexibler Erwerbsübergänge zielen darauf ab, die Gestaltungsoptionen für den Übergang von der Arbeits- in die Ruhestandsphase zu verbessern, z. B. durch die erleichterte Kombination von Teilzeitarbeit und Teilrente, die Ausweitung der Hinzuverdienstgrenzen oder den Verzicht auf Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge bei erwerbstätigen Rentnern.
Der durch die BDA angestoßene politische Paradigmenwechsel weg von einer Politik der Frühverrentung und hin zu einer höheren Beschäftigung Älterer ist erfolgreich.. In den letzten zehn Jahren ist die Erwerbstätigenquote Älterer um mehr als die Hälfte gestiegen – von 37,6 Prozent im Jahr 2000 auf 59,9 Prozent im Jahr 2011. Heute haben bereits zwei Drittel der 60- bis 64-Jährigen, die arbeitsfähig sind und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wollen, einen solchen Arbeitsplatz. Damit ist auch das 50-Prozent-Quorum, das sich die SPD als Voraussetzung für die „Rente mit 67“ gesetzt hat, lange erfüllt. Dieser erfreuliche Trend muss weiter verstetigt werden.
Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitnehmer ist – beschäftigungsförderliche gesetzliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt – möglich und ist angesichts wachsender Fachkräfteengpässe und des voranschreitenden demografischen Wandels unverzichtbar. Die Unternehmen in Deutschland sind künftig noch stärker auf das Erfahrungswissen älterer Arbeitnehmer angewiesen. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt und setzen sich im Rahmen einer demografiefesten Personalpolitik aktiv für ältere Mitarbeiter ein. Die von der Politik in den letzten Jahren auf den Weg gebrachten Reformen zur Beseitigung von Frühverrentungsanreizen in der Arbeitslosen- und Rentenversicherung sowie die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters waren wichtige Signale für mehr Beschäftigung Älterer. Damit sich der positive Trend bei der Beschäftigung Älterer fortsetzt, sind weitere Maßnahmen erforderlich.
Rahmenbedingungen weiter verbessern
Hinreichende Flexibilität ohne neue Frühverrentungsanreize sicherstellen
Da es trotz aller Anstrengungen nicht immer gelingen wird, Arbeitnehmer bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze aktiv im Erwerbsleben zu halten, muss ein Ausbau der Beschäftigung Älterer auch in Zukunft durch flexible, individuelle Rentenübergänge flankiert werden. Dabei muss aber auf Kostenneutralität geachtet und es dürfen keine neuen subventionierten Frühverrentungswege eröffnet werden. Die Vorschläge der BDA zur Förderung flexibler Erwerbsübergänge zielen darauf ab, die Gestaltungsoptionen für den Übergang von der Arbeits- in die Ruhestandsphase zu verbessern, z. B. durch die erleichterte Kombination von Teilzeitarbeit und Teilrente, die Ausweitung der Hinzuverdienstgrenzen oder den Verzicht auf Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge bei erwerbstätigen Rentnern.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
WEITERFÜHRENDE LINKS














