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Bachelor Welcome

Nachhaltiges Ja der Wirtschaft zum Bachelor

Die Wirtschaft bekräftigt eindeutig und nachhaltig im Rahmen einer konzertierten Aktion ihr Ja zur Einführung von Bachelor-Studiengängen an den Hochschulen. Studien zeigen, dass der Bachelor gut in den Unternehmen ankommt und sich allen Unkenrufen zum Trotz geräuschlos am Arbeitsmarkt etabliert.

Bereits in den Jahren 2004, 2006 und 2008 hatten Personalvorstände bzw. Personalverantwortliche führender Unternehmen in Deutschland – darunter auch mittelständische Unternehmen – mit ihren Erklärungen „Bachelor Welcome!“, "More Bachelors and Masters Welcome!" und „Bachelor Welcome – MINT-Nachwuchs sichern!“ ihre Unterstützung für die neuen Abschlüsse Bachelor und Master zugesagt und sich damit zur Umstellung auf die gestufte, international kompatible Studienstruktur in Deutschland bekannt. Verbunden mit einer Reihe von Selbstverpflichtungen haben die Unternehmen damit ein wichtiges Signal sowohl an die Studieninteressierten als auch die Hochschulen gesandt.

Am 21. Oktober 2010 trafen sich auf Einladung von BDA, BDI und Stifterverband erneut zahlreiche Personalvorstände in Berlin, um mit ihrer Konzertierten Aktion „Bachelor Welcome 2010 – Was die Studienreform erreicht hat und was noch vor uns liegt“ eine Zwischenbilanz des Bologna-Prozesses zu ziehen. Erstunterzeichner der Erklärung des Jahres 2010 waren 43 Unternehmen mit über 3 Millionen Beschäftigten, darunter die Hälfte der DAX-Unternehmen.

Zusagen der Wirtschaft – Forderungen an Politik und Hochschulen

Die Unternehmen sagen zu, den Bachelorabsolventen attraktive Berufseinstiege und Karrierewege zu eröffnen und das berufsbegleitende Studium von Mitarbeitern angemessen und durch geeignete Rahmenbedingungen zu fördern. Neben ihren Zusagen formulieren die Unternehmen in ihrer gemeinsamen Erklärung auch Erwartungen und Forderungen an Politik und Hochschulen. Ausdrücklich fordern die Personalvorstände eine konsequente Weiterentwicklung der gestuften Studienstruktur an den Hochschulen. Sie appellieren an die Hochschulen, die Qualität der Lehre zu sichern und weiter zu steigern und berufsbegleitende Studiengänge auszubauen. Eindringlich plädieren die Personalvorstände dafür, dass die Länder und Hochschulen die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung weiter verbessern und die unterschiedlichen Bedürfnisse der zunehmend heterogenen Studierendenschaft stärker Berücksichtigung finden. Beruflich Qualifizierten muss auch ohne Abitur der Weg in die Hochschulen offen stehen.

Die Bachelor Welcome-Initiative wurde 2012 unter dem neuen Motto „Bologna@Germany“ fortgesetzt.
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