8.7.2009
Bildungsmarkt und Arbeitsmarkt im Dialog
10 Jahre Bologna: Wirtschafts- und Hochschulvertreter ziehen Bilanz
Der Bologna-Prozess gilt als „größte Reform der Hochschulen seit Humboldt“. Auf der gemeinsamen Tagung „10 Jahre Bologna – wo stehen wir?“ von BDA, BDI, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zogen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik am 8. Juli 2009 eine Zwischenbilanz.
Am 19. Juni 1999 unterzeichneten im italienischen Bologna 29 europäische Bildungsminister die Erklärung zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes bis zum Jahr 2010. Hierdurch wurde eine der größten Reformen in der Geschichte der Hochschulen eingeleitet, durch die transparente und international lesbare Studienstrukturen geschaffen und gleichzeitig die Qualität des Studiums weiterentwickelt werden sollten. Bachelor- und Masterstudiengänge mit ihren neuen Strukturen, ihrer Orientierung an Lernergebnissen und ihrer stärkeren Arbeitsmarktrelevanz leiteten einen Wandel in den Hochschulen ein und führten auch zu Änderungen am Bildungs- und Arbeitsmarkt, welche die Wirtschaft bereits lange zuvor eingefordert hatte. Inzwischen nehmen 46 europäische Staaten am Bologna-Prozess teil.

Begrüßung durch Thomas Sattelberger (Deutsche Telekom AG)
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richten bereits seit 2002 jährlich die Veranstaltung „Bildungsmarkt und Arbeitsmarkt im Dialog“ aus, um gemeinsame Perspektiven für aktuelle bildungs- und arbeitsmarktrelevante Themen im Dialog zwischen Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln.

Podiumsdiskussion zum Thema "Nicht abwickeln, sondern weiterentwickeln"
Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Bolognaerklärung und ein Jahr vor Erreichen des Zieljahres 2010 gingen Vertreter aus Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Politik am 8. Juli 2009 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG der Frage nach, welche Erfolge der Reformprozess bisher gebracht hat und wo die weiteren Handlungsfelder für die Zukunft liegen.
Begrüßung durch Thomas Sattelberger (Deutsche Telekom AG)
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richten bereits seit 2002 jährlich die Veranstaltung „Bildungsmarkt und Arbeitsmarkt im Dialog“ aus, um gemeinsame Perspektiven für aktuelle bildungs- und arbeitsmarktrelevante Themen im Dialog zwischen Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln.
Podiumsdiskussion zum Thema "Nicht abwickeln, sondern weiterentwickeln"
Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Bolognaerklärung und ein Jahr vor Erreichen des Zieljahres 2010 gingen Vertreter aus Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Politik am 8. Juli 2009 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG der Frage nach, welche Erfolge der Reformprozess bisher gebracht hat und wo die weiteren Handlungsfelder für die Zukunft liegen.
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