09.08.2017

Global Forum on Migration and Development: Wirtschaft diskutiert Migrationsfragen

Vom 28. bis zum 30. Juni 2017 fand in Berlin der Gipfel des Global Forum on Migration and Development (GFMD) statt, in dessen Rahmen am 29. Juni 2017 auch ein Dialog mit der Wirtschaft geführt wurde. Mit dem sog. „Business Mechanism“ wurde der Wirtschaft die Möglichkeit gegeben, ihre Expertise und Einschätzungen zu Fragen der Migration und Arbeitskräftemobilität in die Diskussion der teilnehmenden Regierungen einzubringen.
Beim GFMD handelt es sich um eine Initiative der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, für die sich Deutschland, vertreten durch das Auswärtige Amt, und Marokko in 2017 und 2018 den Vorsitz teilen. Bei der hochrangigen dreitägigen Konferenz trafen neben Vertretern der Regierung veranstaltungsabhängig die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft zusammen und diskutierten aus verschiedenen Blickwinkeln über Migrationsfragen. An dem GFMD-Wirtschaftstreffen nahmen u.a. die Generalsekretärin der IOE (International Organisation of Employers), Linda Kromjong, und die UN-Sonderbeauftragte für internationale Migration, Louise Arbour, teil.

Wirtschaft macht sich für bessere praktische Umsetzung bestehender Regelungen stark

Während des „Business Mechanism“ wurden verschiedene Aspekte von Migration beleuchtet, darunter: „The need for skills mobility”, “the business case for responsible recruitment”, “innovations for migrant and refugee access to labour markets” und “entrepreneurship and circular migration”. Die Veranstaltung in Berlin bot eine gute Gelegenheit für den informellen Austausch mit Unternehmen und insbesondere Regierungsvertretern aus der ganzen Welt zu Themen der internationalen Migrationspolitik. Im Hinblick auf die Stärkung der Fachkräftewanderung sieht die BDA insbesondere Verbesserungsmöglichkeiten in der praktischen Umsetzung des Zuwanderungsrechts. Die Ergebnisse des GFMD werden ferner in den Global Compact on Migration einfließen, der sich derzeit in Vorbereitung befindet und in 2018 unterzeichnet werden soll.



Informationen zum euro info - Text

erstellt von:
Patricia Schikora (p.schikora@arbeitgeber.de)
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